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Mit Mütze: Stolz präsentieren die frischgebackenen „Junior Ranger“ ihre Urkunden. Foto: Frommer
Mit Mütze: Stolz präsentieren die frischgebackenen „Junior Ranger“ ihre Urkunden. Foto: Frommer
10.09.2017

Neue Junior Ranger: Helfer-Nachwuchs im Wildpark

Pforzheim. Mächtig stolz und kein bisschen leise: 25 Jungen und Mädchen haben mit großem Hallo im Wildpark ihre Urkunden und Baseball-Caps als „Junior Ranger“ entgegengenommen. Die Schüler im Alter zwischen 9 und 13 Jahren haben in den Sommerferien an insgesamt zehn Tagen im Wildpark geholfen und dabei sehr viel gelernt – über die Tiere in den Gehegen, deren Ernährung und über die nie enden wollende Arbeit der Tierpfleger.

Als die bei den frischgebackenen „Nachwuchs-Rangern“ eintreffen, wird es noch einmal richtig laut: „David, David, David“, skandieren die Kids. Gemeint ist Tierpfleger David Schmitt (20) aus Keltern, der offenbar im Sympathie-Ranking der Kinder ganz oben rangiert – und wie seine Schützlinge selbst vor zehn Jahren als Junior Ranger im Wildpark begonnen hat. Das verbindet. Und David ist nie um einen coolen Spruch verlegen; er erklärt den Schülerinnen und Schülern grinsend: „Ihr dürft mich gerne künftig samstags oder sonntags im Wildpark besuchen. Ich find’ für jeden von euch eine Arbeit.“

Vier der Junior Ranger – Mimi (9 Jahre), Marlene (13), Jule und Micha (beide 11) – haben die erforderlichen Prüfungen und Tests mit null Fehlern bestanden. Jule weiß: „Den Tieren geht es hier richtig gut: Die Gehege sind groß und die Tiere werden beschäftigt.“ Zu ihrer Ranger-Gruppe sagt sie: „Es war toll – und auch mit den Jungs haben wir uns gut verstanden.“

Mimi und Marlene zeigen sich beeindruckt von der Aufgabenfülle der Tierpfleger und Micha gefällt „das gegenseitige Vertrauen zwischen Tieren und Tierpflegern“. Die Gruppe haben Laura Hunsiker (14) und Wildparkförster Carsten Schwarz (48) durch das Lernprogramm gehievt. „Das Naturell der Kinder“, sagt Schwarz, „lernen wir dabei schnell kennen.“ An deren Eltern gewandt sagt er noch: „Gehen Sie auf Trip-Advisor und bewerten sie dort den Wildpark.“ „Positiv natürlich“, sekundiert David Schmitt. Im Gespräch sagt Schwarz noch: „Der Kurs ist meist schon im Januar ausgebucht. Das ist ein echter Selbstläufer.“ Laut Schwarz gewinnen die Kinder auch an Selbstvertrauen: „Die erklären jetzt die Schaufütterung im Luchsgehege ganz selbstverständlich am Mikrofon – vor 200 Zuhörern.“