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Dirk Höger vom Grünflächen- und Tiefbauamt (links) stellt die Pläne für die Kreuzung Westring/Pforzheimer Straße dem Unternehmer Dieter Jehle, Ortschaftsrat Klaus-Jürgen Burfeind, OB Gert Hager unter Ortsvorsteher Bernhard Schuler (von links) vor. Foto: Seibel
Dirk Höger vom Grünflächen- und Tiefbauamt (links) stellt die Pläne für die Kreuzung Westring/Pforzheimer Straße dem Unternehmer Dieter Jehle, Ortschaftsrat Klaus-Jürgen Burfeind, OB Gert Hager unter Ortsvorsteher Bernhard Schuler (von links) vor. Foto: Seibel
14.09.2016

Neue Kreuzung nur unter Vorbehalt - Ampel-Lösung am Westring wäre teuer

Pforzheim-Büchenbronn. Wo er auch hinkommt in Zeiten wie diesen: Oberbürgermeister Gert Hager gibt den Mahner – nicht alles sei finanzierbar, was erstrebenswert sei. So auch bei seinem jüngsten Stadtteilspaziergang durch Büchenbronn am Dienstag. Bekanntlich will man im Bergdorf endlich eine Lösung, die den Einmündungsbereich Westring/Pforzheimer Straße entschärft. Ein Kreisel kommt aus mehreren Gründen nicht infrage (die PZ berichtete), und auch eine Ampellösung ist noch nicht sicher – immerhin würde sie rund 250 000 Euro kosten.

Letztlich entscheidet der Gemeinderat im Zuge der Haushaltsberatungen, ob etwas draus wird – oder die Büchenbronner weiter warten müssen. Der Plan, den Dirk Höger vom Grünflächen- und Tiefbauamt den Ortschaftsräten, Ortsvorsteher Bernhard Schuler und interessierten Bürgern vorstellte, sieht eine Ampelschaltung, zwei Fußgängerfurten, nicht jedoch eine separate Linksabbiegespur von der Pforzheimer Straße auf den Westring vor. Das findet zwar nicht den Geschmack des Ortschaftsrats, sei aber baulich und finanziell nicht anders darstellbar, so Höger.

Hagers geplanter Stadtteilrundgang vor der Sitzung im Rathaus, der er – inklusive nichtöffentlichem Teil – bis tief in die Nacht beiwohnte (ehe er nach ein paar Stunden Schlaf zur brennenden Firma Kramski auf der Wilferdinger Höhe eilte), geriet weniger umfangreich als geplant. Nur noch eine Erläuterung des Baufortschritts der Flüchtlingsunterkunft an der Pforzheimer Straße ließ sich realisieren.

Bei seiner jährlichen Stippvisite darf sich Hager – wie seine Kollegen – anhören, wie abgehängt sich die Stadtteile von der Kernstadt wegen der vermeintlich bevorzugten finanziellen Vorhaben in der City vorkommen. So auch in Büchenbronn, wo man stolz ist auf die Leistung des Sportvereins (der es tatsächlich geschafft hat, eine Schulkindbetreuung auf die Beine zu stellen, wofür dem Vorsitzenden und Ortschaftsrat Dieter Rüdenauer vereintes Lob gezollt wurde), die Einrichtung einer Realschule fordert, aber Angst hat, dass es – wieder einmal – mit der Ortskernsanierung und der Ortsumgehung – nichts wird. Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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