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Auf dem Platz zwischen Enz und Jörg-Ratgeb-Straße wurde eine Litfaßsäule aufgestellt, was Passanten und Anlieger missfällt.
Auf dem Platz zwischen Enz und Jörg-Ratgeb-Straße wurde eine Litfaßsäule aufgestellt, was Passanten und Anlieger missfällt. © Frei
27.04.2011

Neue Litfaßsäule ist Pforzheimern ein Dorn im Auge

PFORZHEIM. Aufwendig umgestaltet wurde vor zwei Jahren das Areal zwischen Rossbrücke und Turnstraße, das dadurch zu einem besonderen Wohlfühlplatz geworden ist. Jetzt ist ein Streit um eine Litfaßsäule entbrannt. Für Passanten und Anlieger passt sie nicht in das planerische Gesamtbild.

Im Rathaus nachgefragt, erfolgte dazu folgende Erklärung: Der städtische Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing (WSP) hatte mit Beginn 1. Januar 2007 mit der Ströer-Unternehmensgruppe auf zehn Jahre einen neuen Vertrag zur Plakatwerbung abgeschlossen. Zu den bestehenden Standorten wurden auch zusätzliche gesucht. Und wie WSP-Chef Christoph Dickmanns dazu Anfang des Jahres im Bauausschuss des Gemeinderats ausführte, war die Gesamtmaßnahme damals noch nicht abgeschlossen. Das betraf den Austausch der vorhandenen Werbeträger ebenso wie das Aufstellen zusätzlicher Säulen. Wobei Dickmanns sagte, dass es einige Mühen bereite, neue Standorte zu finden.

An der Jörg-Ratgeb-Straße, am Ende (oder Beginn) des Linden-Hains wurde man offenbar fündig. Das Baurechtsamt erteilte die dazu notwendige Genehmigung. Stadtplaner wurden nicht gefragt. Ein Kommentar aus dem Rathaus: „In der Tat, das sieht nicht gerade hübsch aus.“

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