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Vom ehemaligen Thales-Areal rechts unten soll es die Flüsse entlang aufwärts gehen mit innerstädtischem Wohnen. Foto: Meyer
Vom ehemaligen Thales-Areal rechts unten soll es die Flüsse entlang aufwärts gehen mit innerstädtischem Wohnen. Foto: Meyer
27.02.2018

Neue Pläne für die Wohnstadt: So will Pforzheim locken

Pforzheim. Hanglage, Halb- oder gleich ganz Höhenlage, größeres Haus, Garage, Auto – und auf letzteres dann aber immer angewiesen sein: Auch schön. In anderen, größeren Städten allerdings schon lange nicht mehr das Maß aller Dinge; modern ist das Wohnen in Tal- und Innenstadtlagen.

Zumindest für die, die es sich leisten können. In Pforzheim ist das ein wenig anders. Noch. Denn im Rathaus treibt man voran, was sich in Karlsruhe, Freiburg, Heidelberg von selbst entwickelt, von Berlin, Frankfurt, Hamburg oder München ganz zu schweigen.

„Initiativprogramm Wohnen PF“ heißt das Projekt, das vor allem die Qualität des Wohnens in der Kernstadt deutlich anheben und zudem auch außerhalb Pforzheims für die Goldstadt als Wohnstadt werben will. „Pforzheim möchte sich als besonders lebenswerte Stadt in Pendlerentfernung zum Ballungsraum Karlsruhe und zum Großraum Stuttgart auf dem Wohnungsmarkt positionieren“, heißt es in einer Beilage für den Gemeinderat, die übernächste Woche in die Ausschüsse für Finanzen und für Planung geht. Dort sollen die Stadträte nach dem Willen von Oberbürgermeister Peter Boch, der auch vor diesem Hintergrund auf die Karte „familienfreundliche Stadt“ setzt, und von Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler für ein Honorar von 140.000 Euro externe Planer (Pesch Partner Architekten Stadtplaner, empirica GmbH und Kokonsult) mit der Entwicklung des Konzepts beauftragen.

Das sieht architektonische und städtebauliche Leuchtturmprojekte vor, in denen dann auch neue Wohnformen Einzug halten und die wiederum in ihre Stadtquartiere ausstrahlen. Diese sollen sich unter den drei Überschriften Urbanes Wohnen, Kultur-Gewerbe-Wohnen und Wohnen am Fluss (was unter anderem auf dem Gelände des heutigen Emma-Jaeger-Bads denkbar wäre) weiterentwickeln. Damit auch das Soziale nicht zu kurz kommt, ist daran gedacht, jeweils einen Teil der entstehenden Wohnungen hierfür verpflichtend vorzusehen.

Mehr lesen Sie am 28. Februar 2018 in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.