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Die Handwerker legen in den Gastzimmern Hand an. Foto: privat
Die Handwerker legen in den Gastzimmern Hand an. Foto: privat
12.07.2017

Neuer Boden im Christlichen Hospiz garantiert wieder Vollbelegung

Pforzheim. Der beim Neubau des Christlichen Hospizes eingebrachte Parkettboden sollte die wohnliche Atmosphäre unterstreichen. In der Praxis erwies er sich allerdings als ungeeignet und nicht beständig genug, um den hygienischen Ansprüchen und den damit verbundenen häufigeren Reinigungsintervallen Stand zu halten. Auch Tropfen von Handdesinfektionsmitteln gegenüber war er nicht resistent genug.

„Bereits vor mehr als zwei Jahren wurde nach einer Alternativlösung gesucht, die sowohl den ästhetischen als auch den praktischen Ansprüchen dauerhaft gerecht wird“, so Geschäftsführer Martin Gengenbach. Mit der Wahl eines Kautschukproduktes sollten die theoretischen Eigenschaften im Alltag versuchsweise getestet werden, um nicht bald schon wieder eine Sanierung durchführen zu müssen.

Zunehmend waren Schäden am Boden in den verschiedenen Gastzimmern dazugekommen, sodass die Maßnahme in den letzten Wochen angegangen wurde. „Das war mit erhöhtem Lärm und Schmutz verbunden und wir haben die Belegung der Zimmer auf unter 50 Prozent heruntergefahren, um möglichst zügig fertig zu werden. Und da die Zimmer dann schon leer geräumt waren, haben wir ihnen auch gleich einen frischen Anstrich verpassen lassen“, ergänzt der Geschäftsführer.

Ab Mitte Juni wurden dann drei beziehungsweise vier Zimmer nicht mehr nachbelegt, um den Fortschritt der Arbeiten möglichst reibungslos zu gewähren. In dieser Woche folgen nach Restarbeiten, die Grundreinigung und das Wiedereinräumen der Zimmer – einer Vollbelegung steht nichts mehr im Weg.

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