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Marcus Itte, Matthias Entrop (Leiter Technische Planung SWP) und Peter Bächtle vor dem gerade angelieferten Transformator (von links). Foto: Privat
Marcus Itte, Matthias Entrop (Leiter Technische Planung SWP) und Peter Bächtle vor dem gerade angelieferten Transformator (von links). Foto: Privat
04.08.2015

Neuer SWP-Großtransformator in Millimeterarbeit eingesetzt

Pforzheim. Ende Juli wurde der neue SWP-Transformator zur Umwandlung von Hochspannung in Mittelspannung am Umspannwerk Rennfeld angeliefert und innerhalb von zwei Tagen eingebaut. Die Erneuerung dieser Stromanlage dient einer nachhaltigen Versorgungssicherheit in der Pforzheimer Innenstadt.

Der Schwertransport mit der Trafobox erreichte den Aufstellort am Umspannwerk frühmorgens um 5.30 Uhr. Mit einem Gewicht von 62 Tonnen und Maßen von 20 mal drei Metern konnte der Trafo nur nachts befördert werden und war eine Woche lang vom Hersteller in Slowenien nach Pforzheim unterwegs. Die Anlieferung gestaltete sich angesichts beengter räumlicher Verhältnisse – teilweise war die Zufahrt trotz Halteverbotsschildern durch parkende Autos verengt – als Millimeterarbeit und dauerte bis 22.30 Uhr an. Schließlich war es geschafft: Der Trafo war am Aufstellort im Umspannwerk platziert und konnte angeschlossen werden. Neben den SWP-Umspannwerken Hohwiesenweg und Enzwerk hat das Umspannwerk Rennfeld eine wichtige Aufgabe für die Stromversorgung: Hier sorgen zwei Drehstrom-Mittelleistungstransformatoren für die Versorgung der Innenstadt mit Strom, der von Hoch- auf Mittelspannung heruntertransformiert und weiterverteilt wird. Beide Trafos stammten aus dem Jahr 1972, einer wurde jetzt durch einen neuen Mittelleistungstransformator ersetzt. Dieser Trafo arbeitet geräusch- und verlustarm und leistet damit einen Beitrag zur nachhaltigen und umweltgerechten Versorgung der Innenstadt mit Strom. Der wichtigste Grund für die Investition von 445 000 Euro ist die Erneuerung der Infrastruktur mit moderner Technik.