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Marie und Lotta (vorne, von links) zeigen mit Unterstützung ihrer Kita-Leiterin Margot Illich Bürgermeister Frank Fillbrunn, Klinikdirektor Ulrich Schulze und Diakonie-Geschäftsführerin Sabine Jost (hinten, von links) ihre Kita.  Foto: Moritz 

Neuer Träger in alter Kita am Deichlerweg – ab September 20 Betreuungsplätze extra

Pforzheim. Erst lila und gelb, dann blau, grün und rot – mit geübter Hand schneiden Marie und Moritz eine Schnur nach der anderen durch, und lassen so die bunten Ballons gen Himmel steigen.

Jeder von ihnen steht für eine Gruppe der Kindertagesstätte Siloah am Deichlerweg unter der Trägerschaft des evangelischen Diakonissenvereins Siloah. Und jeder trägt die besten Wünsche für die Kinder und Erzieher mit sich, die, mit tatkräftiger Unterstützung der Eltern, die farbigen Hoffnungsträger zur offiziellen Eröffnung mit viel Applaus verabschieden.

Ein Team, zwei Standorte

Zum 1. Januar dieses Jahres hat der Diakonissenverein die Kita am Deichlerweg von der evangelischen Kirche, die die Einrichtung aufgegeben hatte, übernommen – inklusive der 60 Kinder zwischen drei und sechs Jahren, die dort betreut werden. Ein halbes Jahr später wird das auf dem großzügigen Außengelände gefeiert – inklusive den Ehrengästen Bürgermeister Frank Fillbrunn, Siloah St. Trudpert-Klinikumsdirektor Ulrich Schulze und Diakonie-Geschäftsführerin Sabine Jost. Diese unterstrich bei ihrem Grußwort im Namen der Evangelischen Kirche als ehemaliger Trägerin der Kita, wie glücklich man über die Nachfolge am Deichlerweg sei. „Für uns hätte es keine bessere Lösung geben können“, sagte Jost auch mit Blick auf die evangelische Ausrichtung, die die Kita durch den neuen Träger beibehält. Ganz verabschieden würde man sich ja ohnehin nicht – nach wie vor gebe es regelmäßige Treffen für den fachlichen Austausch. Freude herrschte auch bei Fillbrunn, der die Einrichtung am Deichlerweg als wichtigen Baustein für die Kinderbetreuung bezeichnete und die 20 neuen Plätze für Unter-Dreijährige ankündigte, die es hier ab September geben soll. Schulze würdigte in seiner Ansprache auch die Leistung der Erzieherinnen, die unter der Leitung von Margot Illich einen reibungslosen Übergang ermöglicht hätten – und mit den Kollegen der Kita Siloah St. Trudpert „an einem Strang“ zum Wohle der Kinder zögen. Diese bestmöglich zu betreuen sei „Ehre, Auszeichnung und Verpflichtung“ zugleich und deren Wohlergehen das Motiv, das die Arbeit aller anleite. Dass die neuen Stellen für die U-3-Gruppen schon besetzt sind, sei ein Zeichen dafür, dass man am Deichlerweg den richtigen Weg gehe. Und dieser, so unterstreicht Leiterin Illich, sei einer, bei dem die Gemeinschaft und ein familiäres Miteinander Basis des Erfolgs seien.