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Norbert Bogner
Norbert Bogner
21.11.2016

Neues Gebrauchtwarenhaus startet durch - miteinanderleben möchte Arbeitsplätze für Behinderte schaffen

Ab April 2017 wird die miteinanderleben Service gGmbH ein Second-Hand-Kaufhaus auf einer deutlich vergrößerten Fläche realisieren. Dies hat der Vorstand von „miteinanderleben“ nach Gesprächen mit dem früheren Träger GBE und der Stadt Pforzheim so beschlossen.

Ein Standort wird noch gesucht, mehrere Möglichkeiten werden dazu geprüft. Alle Beteiligten freuen sich darüber, dass damit ein Gebrauchtwarenangebot für die Stadt erhalten werden kann. „Die Planung durch ´miteinanderleben´ konnte nur deshalb so zeitnah umgesetzt werden, weil wir entsprechende Unterstützung durch die GBE, das Baurechtsamt und die Feuerwehr hatten und mit Bürgermeisterin Monika Müller eine Fürsprecherin hier um Rathaus“, betont Nobert Bogner, zukünftiger Geschäftsführer der miteinanderleben Service gGmbH. Die Stadtverwaltung unterstützt und begrüßt das künftige Angebot für Gebrauchtwaren im Pforzheimer Stadtgebiet. Besonders erfreulich sei, dass der neue Träger und Betreiber „miteinanderleben“ seine Erfahrungen aus dem Bereich der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen einbringen werde. „Das neue Angebot - im Sinne des bisherigen Second Hand Palasts der GBE - durch ´miteinanderleben´ finde ich großartig, weil dadurch Menschen mit und ohne Behinderung zusammen arbeiten können und zugleich ein wichtiger Beitrag zur Verringerung des Sperrmüllaufkommens geleistet wird“, freut sich Sozialbürgermeisterin Monika Müller. Die GBE werde weiterhin Angebot in anderen Bereichen für arbeitslose Menschen machen, „miteinanderleben“ sei als etablierter Träger aus dem Bereich Menschen mit Behinderung genau der richtige Träger, um ein Gebrauchtwarenkaufhaus zu führen. „Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, „miteinanderleben“ als neuen Träger für diese wichtige Aufgabe zu gewinnen und sind uns sicher, dass dieses Angebot auch an einem neuen Standort schon bald ein fester Bestandteil in unserer Stadt sein wird, der zu einem nachhaltigen und sozial verantwortlichen Wirtschaften beiträgt.“Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.