nach oben
Der Freiheit verpflichtet: Zeitzeugin Gisela Lotz, der Vorsitzende des Vereins Gegen das Vergessen, Volker Römer, und Stiftungs-Vorsitzende Birgit Kipfer stehen neben einem Teil der Grenzsicherungsanlage der Ex-DDR. Sie gehört zum neuen Museumskonzept genauso wie die Vitrinen.
Der Freiheit verpflichtet: Zeitzeugin Gisela Lotz, der Vorsitzende des Vereins Gegen das Vergessen, Volker Römer, und Stiftungs-Vorsitzende Birgit Kipfer stehen neben einem Teil der Grenzsicherungsanlage der Ex-DDR. Sie gehört zum neuen Museumskonzept genauso wie die Vitrinen.
03.09.2015

Neues Leben trotz Stasi-Willkür - DDR-Museum mit neuem Konzept

Das DDR-Museum mit neuem Konzept wird nach dem Umbau am 18. Oktober eröffnet. Die Autorin Ellen Thiemann ließt im PZ-Forum am 17. September aus ihrem Buch „Die Toten von Hoheneck“.

Die 73-jährige Gisela Lotz steht zwischen den neuen Vitrinen des DDR-Museums neben einem Stück Grenzsicherung. Wenn nächste Woche die Texte kommen und diese samt Exponaten hinter dem Glas Verschwinden, dann wird auch ein Teil von ihr dort verewigt sein. Lotz sass 1986 acht Monate lang im Frauenknast Hoheneck, weil sie mit ihrer Familie ausreisen wollte. Genauso ging es der Schriftstellerin Ellen Thiemann. Sie stellt ihr Buch „Wo sind die Toten von Hoheneck? am Donnerstag, 17. September, um 19 Uhr im PZ-Forum, Ecke Post-/Luisenstraße vor. Sie schildert in dem Buch ihre furchtbaren Erfahrungen im Frauenknast Hoheneck in den 1970er-Jahren, nachdem sie im Stasi-Untersuchunghaft Hohenschönhausen gewesen war. Der Eintritt kostet 5,50 Euro. Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Karten gibt es telefonisch unter (0 72 31) 93 31 25. pm