nach oben
Noch soll es eine Überraschung bleiben, was in wenigen Wochen auf das Pop-Up-Café „Tortenspitze“ in unmittelbarer Nähe zum Marktplatz folgen wird. Die ersten Hinweise darauf gibt es allerdings bereits.  von Zepelin
Noch soll es eine Überraschung bleiben, was in wenigen Wochen auf das Pop-Up-Café „Tortenspitze“ in unmittelbarer Nähe zum Marktplatz folgen wird. Die ersten Hinweise darauf gibt es allerdings bereits. von Zepelin
19.09.2017

Neues im Pop-up-Café: Etwas kreatives kommt auf uns zu

Die Stühle sind hochgestellt, der Laden ist verwaist. Fünf Monate lang war das Café „Tortenspitze“ in der Fußgängerzone Anlaufpunkt für Koffeinjunkies und Naschkatzen im Jubiläumsjahr gewesen.

Und jetzt? Was genau in die Räumlichkeiten der früheren „Tchibo“-Filiale kommt, wird bislang noch geheimgehalten. Nur so viel sei verraten: Es bleibt kreativ. Auf leckere Tortenkreationen sollen regionale Designs folgen. Ein paar Hinweise gibt die Sprecherin des Projekts aber. So habe etwas Ähnliches in Pforzheim in der Vergangenheit bereits zweimal stattgefunden. Auch Studenten seien wieder involviert – wie zuletzt bei der Inneneinrichtung des beliebten Cafés. Ach ja, Eines noch: „Neugierige sollten nach dem Farn als Symbol in der Stadt Ausschau halten.“ Das Wiedererkennungsmerkmal, um den Heimatbezug der elf beteiligten Designer zu betonen. Losgehen soll das Ganze am 11. Oktober. Ursprünglich hatte eine andere Gruppe junger Designer hier Großes vor gehabt – darunter Jasmina Jovy und Frieda Dörfer. Das bereits detailliert geplante Pop-Up-Store scheiterte letztendlich daran, dass sich die Räume derzeit nicht heizen lassen. „Das ist für die Kunden kein Problem, aber für die Betreiber selbst geht das auf Dauer nicht“, so Jubiläumskoordinator Gerhard Baral. Auch während des Café-Betriebs sei es im April einmal kalt geworden.

„Die nötigen Investitionen waren uns dann doch zu groß“, so Jovy, gerade mit den Vorbereitungen für die offenen Schmuckateliers am Wochenende beschäftigt. „Zumal damit noch nicht gesichert ist, dass es hinterher dann auch läuft.“ Vor demselben Problem steht nun die neue Gruppe. Doch Baral ist optimistisch: „Es wird sich eine Lösung finden.“

Die Designerstücke von Jasmina Jovy, Frieda Dörfer und Katharina Schmalz werden die Pforzheimer dennoch erleben können – wenn alles klappt, in der Adventszeit. Produziert sei die Ware ja. „Da steckt viel Vorbereitung drin“, betonte auch Dörfer dieser Tage im Gespräch mit der PZ. Baral freut’s: „Eine Belebung des Leerstands während des Weihnachtsmarkts wäre wünschenswert.“

Jener Raum an der Östlichen wiederum, in dem im Vorjahr ein Pop-Up-Store untergebracht war, steht dem „Goldstadt250“-Team in diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung. Dort sind derzeit die Modelle für Innenstadt-Ost ausgestellt.