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Der Abschluss- Sprung ins kalte Wasser.
Der Abschluss- Sprung ins kalte Wasser.
Halb waten, halb schwimmen sie. Erst musste das Eis gebrochen werden.
Halb waten, halb schwimmen sie. Erst musste das Eis gebrochen werden.
01.01.2017

Neujahrsschwimmen: Eisbrecher muss Lebensrettern den Weg bahnen

Pforzheim. Wenn es so richtig knackig kalt wird, kann sich das auswirken auf die Länge eines Spektakels.

Statt wie in den Vorjahren sind die Schwimmer der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft bei ihrem traditionellen Gang ins kalte Wasser der Enz nicht am Turnplatz in den Fluß gestiegen, um die mehreren 100 Meter bis zum Bootspick teils schwimmend, teils watend zurückzulegen, sondern an der deutlich näher gelegenen Rossbrücke.

Es lag allerdings weniger an den Temperaturen unterhalb der Oberfläche des Fließgewässers, die gestern wie immer um die vier Grad Celsius betrugen, dass die knapp 20 DLRG-Leute eine verkürzte Strecke für ihre realitätsnahe Übung des Einsatzes in einem winterlich kühlen Fluss wählten - die Enz war weittgehend zugefroren, die Eisdecke musste voorab vom Boot aus aufgebrochen werden. Am Bootspick selbst war es dann wie gehabt: Warme Getränke und noch wärmerer Applaus der rund 100 Schaulustigen empfingen die Teilnehmer, die dort in ihren Spezialanzügen aus dem Wasser stiegen, bevor etwa die Hälfte von ihnen das Spekakel durch einen Sprung vom Goldschmiedesteg in die Enz krönten.