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Pforzheims Kultur- und Sozialbürgermeisterin Monika Müller. Archivfoto: Seibel
Pforzheims Kultur- und Sozialbürgermeisterin Monika Müller. Archivfoto: Seibel
01.06.2017

Nicht glücklich über Integrationsmanager – „wenig zielführend“

Pforzheim. Geld zu bekommen, ist eine schöne Sache – eigentlich. Konkret hat der Bund für die Jahre 2017/2018 dem Land Baden-Württemberg 520 Millionen Euro für die Betreuung von Flüchtlingen in Aussicht gestellt.

„Pakt für Integration“ nennt sich das Projekt, und große Hoffnungen sind damit verknüpft. Jeweils 160 Millionen Euro fließen in diesem und im nächsten Jahr an die Kommunen, die restlichen 200 Millionen Euro bleiben beim Land. Die Mittel aus Berlin beziehungsweise Stuttgart – 90 Millionen Euro jährlich – werden pauschal als Pro-Kopf-Betrag verteilt (also pro Jahr je Flüchtling 1125 Euro), 60 Millionen Euro jährlich sind zweck- und personengebunden: für so genannte Integrationsmanager.

Sozial- und Integrationsminister Manfred Lucha (Grüne) verkündete die Zahl von 1000 dieser Manager. Ministerpräsident Winfried Kretschmann pries das Programm jüngst bei seinem Pforzheim-Besuch. Da die Goldstadt eine Aufnahmequote von rund 1,3 Prozent der Flüchtlinge im Land habe, so Sozialbürgermeisterin Monika Müller (SPD), könne Pforzheim mit zwölf oder 13 Flüchtlingsmanagern rechnen. Dass Sozialbürgermeisterin Monika Müller dies dennoch „für wenig zielführend“ hält, hat sie bei der jüngsten Sitzung des Internationalen Beirats deutlich gemacht (die PZ berichtete).

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