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Nico Santos (links) und B-Case.
interview © Privat
11.11.2014

Nico Santos und B-Case: Zwei junge Musiker im Gespräch

B-Case und Nico Santos – zwei junge Musiker, bekannt durch den Song „Symphony. Dieser läuft in den Rediosendern aktuell rauf und runter. Am Samstag heizten beide zum dreijährigen Bestehen des Musikparks dem Publikum ein. „Ich bin bereits zum dritten Jahr in Folge zur Jahresfeier im Musikpark. Die Leute dort sind super drauf und die Location ist spitzenklasse“, sagte B-Case. Vor dem Auftritt beantworteten Nico Santos und B-Case im PZ-Interview einige Fragen.

PZ: Euer Lied „Symphony“ ist in den AirPlay Radio Charts als Neueinstieg direkt auf Platz 25. Was ist das für ein Gefühl, die eigenen Songs im Radio zu hören oder zu wissen, dass Tausende diese Hits lieben?

B-Case: Es ist unglaublich. Ich habe niemals daran gedacht, als ich anfing mit der Musik. Ich dachte immer, es ist so schwer, ins Radio zu kommen und auf einmal ist es soweit: Ich schalte die Sender durch und da ist das Lied. Ein unglaubliches Gefühl. Das macht einen selbst richtig stolz.

Nico Santos: Bei mir war es nicht anders. Wir sind gerade auf einer Radio-Promotion-Tour, da fahren wir von Stadt zu Stadt und hören auf der Fahrt die unterschiedlichsten Sender – und immer wieder war mein Song dabei. Hammer Momente.

PZ: Beinhalten die Lieder persönliche Erfahrungen und Erlebnisse?

Nico Santos: Auf jeden Fall! Bei den Texten ist es schon so, dass man sich von der Umgebung inspirieren lässt. Deshalb ist immer Wahrheit dabei.

PZ: Nach dem laufenden Erfolg möchtet ihr Euch jetzt sicherlich nicht zurücklehnen – Wie sehen die Pläne aus?

B-Case: Ich arbeitete momentan an meiner nächsten Single. Nebenher bin noch als Produzent tätig und als DJ in verschiedenen Clubs aktiv – es gibt also immer genug zu tun.

PZ: Das bedeutet dann Stress pur?

Nico Santos: Stress pur. Aber natürlich geiler Stress, denn es macht unglaublich Spaß.

PZ: Wenn die Musik zum Beruf wird – könnt ihr sie beim Joggen oder im Auto noch immer hören?

Nico Santos: Musik gibt es bei mir immer. Egal wo man hingeht, egal was für ein Genre: Wenn Musik gut ist, höre ich sie immer. Auch bei den ganzen Fahrten – mal Hip-Hop oder einfach Radio. Musik ist quasi immer mit dabei.

PZ: Ist man als als Musiker nicht froh, wenn man mal eine ruhige Minute hat?

Nico Santos: Irgendwie nicht. Ich mache auch zu Hause nach dem Aufstehen in der Küche oder beim Frühstück immer sofort die Musik an. Meine Mitbewohner sind da anders, die wollen eher gediegen in den Tag starten, während bei mir bereits die Musik läuft.

B-Case: Man kann unsere Arbeiten auch nicht mit einer klassischen Tätigkeit, wie beispielsweise auf der Post zu arbeiten, vergleichen. Wir haben keine feste Arbeitszeiten sondern eigentlich einen „All-Time-Job“. Man wird die ganze Zeit damit konfrontiert und arbeitet deshalb auch damit. Das ist auch gut so.

PZ: Was für Musik hört ihr selbst?

B-Case: Ich bin ganz aufgeschlossen. Wenn es jetzt nicht gerade Death Metal oder etwas in dieser Richtung ist, höre ich von der traurigsten Ballade bis zum coolsten Happy-Pharell-Song alles gerne.

Nico Santos: Bei mir ist das genauso. Das Genre ist mir eigentlich relativ gleichgültig, wenn ein Song gut ist, dann ist er einfach gut und das Genre wird zweitrangig. Wenn ich meine Playlisten mache, dann lege ich mich auch nie auf eine Musikrichtung fest.

PZ: Wenn man oft auf der Bühne steht und in Deutschland unterwegs ist, wie viel Zeit bleibt da für eigene Hobbys?

B-Case: Dazu muss ich natürlich sagen: Wir haben unser Hobby zum Beruf gemacht. Ich versuche natürlich trotzdem nebenher noch Zeit für Sport und ähnliches zu finden, auch wenn es schwierig ist. Aber momentan klappt es ganz gut.

PZ: Kommt ihr auch in Zukunft gerne wieder nach Pforzheim?

B-Case: Absolut. Hier ist immer richtig Gaudi und es macht großen Spaß.