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Wenn es im Büro mal wieder richtig heiß ist, muss man erfinderisch sein – so wie PZ-Redakteurin Nina Giesecke, die sich mit einer Wanne Wasser abkühlt.
Wenn es im Büro mal wieder richtig heiß ist, muss man erfinderisch sein – so wie PZ-Redakteurin Nina Giesecke, die sich mit einer Wanne Wasser abkühlt. © Dietz
07.06.2017

Ninas Ding: Wenn selbst kühle Gedanken nicht mehr helfen

Es ist kaum auszuhalten. Direkt neben mir sitzen zwei schwitzende Männer, die trotz schweißüberströmten Gesichtern fleißig in die Tasten ihrer Computer hauen. Mir selbst rinnen ebenfalls schon kleine Tropfen von der Stirn. Und obendrein steht in unserem Büro die Luft – und das nicht nur wegen der Pizza mit extra vielen Zwiebeln, die mein Kollege gerade verputzt hat.

Viel mehr liegt das an den Temperaturen, die aktuell in Pforzheim und der Region herrschen. Bei mehr als 30 Grad würde ich gerne im Freibad oder am Baggersee liegen. Aber die Arbeit in der Online-Redaktion will ja auch verrichtet werden, egal, wie heiß es draußen ist.

Ninas Ding: Unaushaltbar - Hitze im Büro

Stets gut vorbereitet, wie wir Frauen das nun mal sind, habe ich einige Vorkehrungen für besonders heiße Tage getroffen. Neben einem leichten Sommer-Outfit hilft da vor allem eines: Eine Wanne mit Wasser, in die ich immer mal wieder meine Füße stecke, wenn ich gerade besonders schwitze. Aber mal ehrlich: Mein Chef aus der Online-Redaktion hat zwar nichts gegen meine ausgefallenen Ideen, aber was wohl der PZ-Verleger zu der kleinen Erfrischung am Fuße meines Schreibtisches sagen würde? Das will ich lieber nicht herausfinden.

Deo und andere Erfrischungen

Deshalb erkundige ich mich bei meinen Kollegen. Ob sie wohl einen Geheimtipp gegen die Hitze im Büro haben? „Viel trinken – und obendrein mache ich mir kühle Gedanken“, meint einer von ihnen zwinkernd. Doch meine Gedankenkraft scheint wohl gegen die Hitze nicht anzukommen. Ein anderer, etwas jüngerer Kollege gibt zu: „Ich habe eigentlich auch keinen Tipp gegen die Wärme. Allerdings habe ich ein besonders gutes Deodorant“, erklärt er mir. Komisch, dass es hier im Raum trotzdem so schlecht riecht. „Einmal richtig durchlüften“, rät mir passenderweise die nette Kollegin von nebenan. Doch selbst das bringt keine wirkliche Erleichterung in unserem aufgeheizten Büro.

„Warum schalten wir nicht einfach die Klimaanlage ein?“ Die zündende Idee kommt natürlich von einem Mann. Denn die Klimaanlage ist Fluch und Segen zugleich: Für etwa fünf Minuten schafft sie eine wunderbar kühle Atmosphäre. Doch nach kurzer Zeit wird es unerträglich kalt. Als ob man direkt in einem Kühlschrank sitzen würde. Zumindest geht es mir so. Also bleibt mir am Ende nur noch die Wahl zwischen schwitzen oder frieren.