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Handpuppe Heini guckt zu und staunt, wie Paul, Daniel und Django (von links) am Ende der Übung entschlossen und gelassen am imaginären Auto vorbeimarschieren. Die Arbeit der Polizeibeamten Beatrice Suppes und Karl-Heinz Joos trägt Früchte. Fremden zeigen die Kinder nun cool die kalte Schulter.
Handpuppe Heini guckt zu und staunt, wie Paul, Daniel und Django (von links) am Ende der Übung entschlossen und gelassen am imaginären Auto vorbeimarschieren. Die Arbeit der Polizeibeamten Beatrice Suppes und Karl-Heinz Joos trägt Früchte. Fremden zeigen die Kinder nun cool die kalte Schulter.
12.05.2016

Noch darf Heini Kinder starkmachen

Pforzheim. Zum Schutz vor sexueller Gewalt lassen Polizisten eine Puppe tanzen. Eltern und Erzieher plädieren für den Erhalt des Präventionstrainings „Sei doch kein Heini?!“ Doch Heinis Tage scheinen gezählt.

Am Ende hat es sogar der putzige, aber ein bisschen begriffsstutzige Heini kapiert: Fremde lässt man nicht in die Wohnung, und man steigt schon gar nicht zu ihnen ins Auto. Vorschulkinder der städtischen Kita Maihälden sind in einer Stunde selbst zu Präventionserziehern geworden. Für eine Puppe, die dank der Polizei munter vor sich herplappert. Oder besser: dank der Hand und der Stimme von Karl-Heinz Joos. Der 60-jährige Beamte geht demnächst in Ruhestand. Vielleicht muss Heini mit. Das Verhaltenstraining der polizeilichen Prävention zum Schutz vor sexueller Gewalt steht auf der Kippe (die PZ berichtete). Dabei hat Heini viele kleine und große Fans, wie ein Besuch des zweitägigen Workshops vor Augen führt.

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