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Die Obduktion der Hochschwangeren, die von Gondelsheim in eine Pforzheimer Klinik fuhr und dann zurück zur Brettener Rechbergklinik, wo sie starb, dauert noch an. Symbolbild: dpa
Die Obduktion der Hochschwangeren, die von Gondelsheim in eine Pforzheimer Klinik fuhr und dann zurück zur Brettener Rechbergklinik, wo sie starb, dauert noch an. Symbolbild: dpa
07.01.2014

Noch keine Klarheit über Todesursache der Schwangeren

Pforzheim. Erst in ungefähr zwei Wochen, so Staatsanwalt Bernhard Ebinger auf PZ-Anfrage, sei mit dem Ergebnis der Obduktion der kurz vor Weihnachten gestorbenen hochschwangeren 42-jährigen Frau aus Gondelsheim bei Bretten zu rechnen. Sie wollte in Pforzheim wegen Beschwerden um Hilfe ersuchen, war aber auf der Rückfahrt vom Siloah St. Trudpert Klinikum in die Rechbergklinik in Bretten an der Seite ihres Mann ohnmächtig geworden.

In Bretten konnte nur noch ihr Tod festgestellt werden. Das Baby überlebte, die Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen, ordnete die Obduktion in der Heidelberger Gerichtsmedizin an. Der ehemalige Brettener Oberbürgermeister Paul Metzger, Kreisrat und Sprecher der Bürgerinitiative Rechbergklinik, hatte scharfe Vorwürfe gegen das Klinikum Siloah St. Trudpert gerichtet, weil man dort die Hochschwangere angeblich weggeschickt habe – wogegen sich die Klinik-Leitung juristisch wehrt.

Die Bürgerinitiative ruderte zurück, wiederholt die Vorwürfe nicht, moniert aber weiterhin die Schließung der Geburtshilfestation in Bretten.

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