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Notify statt Whatsapp: So können Sie auch künftig den kostenlosen PZ-Newsletter erhalten

Die schlechte Nachricht: Whatsapp verbietet ab dem 7. Dezember den Versand von Newslettern. Die gute Nachricht: PZ-news bietet derzeit zwei Alternativen an.

Wie kann ich mir den kostenlosen Newsletter der PZ auch weiterhin auf mein Handy schicken lassen?

Indem Sie sich über das folgende Feld für einen anderen Kanal als Whatsapp anmelden: Notify oder Telegram. Klicken Sie hierzu einfach das jeweilige Symbol an und danach auf "Chat starten". Falls Sie die jeweilige App installiert haben, landen Sie direkt innerhalb dieser Anwendung. Falls nicht, werden Sie zunächst auf eine Seite weitergeleitet, über die Sie die App installieren können.

Weshalb empfiehlt PZ-news, die App Notify zu nutzen?

Notify hat zwei Vorteile:

  1. Dort ist nicht nur PZ-news zu finden, sondern auch zahlreiche andere Medienhäuser von Sport1 bis zur Süddeutschen Zeitung.
  2. Die App wird von dem Unternehmen "MessengerPeople" betrieben, über das der gesamte Newsletterversand abgewickelt wird. Das heißt: Auch die Newsletter, die über Facebook und Telegram rausgehen, werden durch die PZ über MessengerPeople verschickt. Aber: Bei Notify ist die Chance am größten, dass der Newsletter-Versand dauerhaft erlaubt bleibt.

Wie richte ich Notify so ein, dass ich die Nachrichten von PZ-news erhalte?

Hier sind wir leider bei einem Nachteil der Umstellung angekommen. Sie müssen unter "Entdecken" nach PZ-news suchen, um den Kanal zu abonnieren. Und: Damit die Nachrichten auch wirklich dauerhaft ankommen, muss unter "Einstellungen" der Button "Nur WhatsApp verwenden" abgewählt werden.

So geht's: PZ-news abonnieren...

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...und anschließend die Auswahl bei "Nur Whatsapp verwenden" entfernen.

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Das klingt ja seltsam - warum ist das so?

Bisher funktionierte der Versand über die sogenannte Push-Funktion: Wenn es Neuigkeiten gab, haben die Unternehmen diese aufs Handy ihrer Leser gepusht. Dies ist das Procedere, das Whatsapp nicht mehr erlaubt.

Daher möchte der Anbieter von Notify eigentlich, dass die Zeitungen, die diese nutzen, eine Pull-Funktion einrichten. Bei dieser erhält der Nutzer auf Notify zwar den Hinweis, dass es eine neue Nachricht gibt. Um die Nachricht zu sehen, muss er dann aber nach dem Hinweis auf Notify dennoch wieder zu Whatsapp wechseln. Dort schickt er dann eine Nachricht mit dem Schlagwort "News" an die Zeitung - und erhält dann die entsprechende Nachricht.

Klingt kompliziert? Ist es auch. Denn auch bei diesem Vorgehen muss eine weitere App neben Whatsapp installiert werden. Daher hat sich PZ-news dazu entschieden, auf die Pull-Funktion komplett zu verzichten. Stattdessen werden die Nachrichten direkt auf Notify, Telegram und Facebook gepusht, wo sie dann wie bisher auch angeklickt werden können.

Was kostet mich der Versand über Notify und Telegram?

Nichts. Die Apps sind kostenlos, der Versand der Nachrichten durch die PZ auch. Wenn jemand Zusatzkategorien wie "Lokalpolitik" oder "Sport" abonniert, ist es aber möglich, dass er vereinzelt auch werbliche Inhalte zugeschicht bekommt. Und natürlich fallen die üblichen Internetgebühren Ihres jeweiligen Mobilfunkanbieters an.

Wo erhalte ich mehr Infos zum Newsletter der "Pforzheimer Zeitung"?

Unter https://www.pz-news.de/notify

Warum verbietet Whatsapp überhaupt den Newsletter-Versand?

„Whatsapp ist eine private Messaging-Plattform, die ursprünglich entwickelt wurde, um Menschen zu helfen, ihre Freunde und Lieben zu benachrichtigen“, ist in den FAQ von Whatsapp zu lesen. „Unsere Produkte sind nicht für Massenversand oder automatisierte Nachrichten bestimmt, die beide schon immer einen Verstoß gegen unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen darstellten.“

Nach Angaben des Fachportals t3n.de gehört die Maßnahme zur Strategie gegen Fake News und Spam. So sei es in Indien zu Lynchmorden nach der Verbreitung von Falschachrichten per Whatsapp gekommen. Und vor den Präsidentschaftswahlen in Brasilien sollen über Whatsapp gefälschte Nachrichten in Umlauf gebracht worden sein.

Warum werden die Nachrichten dann nicht über Facebook Messenger versendet?

Facebook erfordert von Nachrichtenseiten eine entsprechende Authentifizierung, für die es jedoch keine eindeutigen Kriterien gibt. Daher bietet PZ-news denn Versand über Facebook Messenger erst dann wieder an, wenn gesichert ist, dass der Kanal dauerhaft von Facebook freigeschaltet ist.

Simon Walter

Simon Walter

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