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Wie Schulbürgermeisterin Monika Müller bestätigt, habe sich beim Staatlichen Schulamt eine Interessentin für die Rektorenstelle in Hohenwart gemeldet. Foto: Ketterl
Wie Schulbürgermeisterin Monika Müller bestätigt, habe sich beim Staatlichen Schulamt eine Interessentin für die Rektorenstelle in Hohenwart gemeldet. Foto: Ketterl
27.12.2017

Nun also doch: Hoffnung auf eigenen Rektor in Hohenwart

Pforzheim-Hohenwart. Seit zweieinhalb Jahren ist die Stelle des Schulleiters an der Hohenwarter Grundschule vakant. Nachdem sich Rektor Wolfgang Reiß zur Ruhe gesetzt hatte, hat sich kein geeigneter Bewerber für seine Nachfolge gefunden. Eine erfolglose Stellenausschreibung folgte auf die nächste – bis Stadtverwaltung und Staatlichem Schulamt nur noch eine Lösung einfiel: Die Bildungseinrichtung sollte organisatorisch mit der Huchenfelder Schule zusammengelegt und von dort aus als Außenstelle betreut werden.

Huchenfelds Rektorin Rebecca Stralendorff, die Hohenwart kommissarisch betreut, hatte angekündigt, die Doppelbelastung nicht über das laufende Schuljahr hinaus tragen zu wollen. Wie berichtet, hatten die Verantwortlichen die Eltern des Stadtteils bereits über dieses Vorhaben informiert, das als wohl einziger Ausweg erschienen war. Das könnte nun jedoch hinfällig sein. Wie Schulbürgermeisterin Monika Müller auf PZ-Nachfrage bestätigt, habe sich beim Staatlichen Schulamt eine Interessentin für die Rektorenstelle in Hohenwart gemeldet.

Daraufhin habe Müller Ortsvorsteher Karl Schröck informiert und angeregt, die Schulleiter-Stelle erneut auszuschreiben. Denn: „Das wäre natürlich die beste Lösung für Hohenwart“, ist die Dezernentin überzeugt. Der andere eingeschlagene Weg solle nun erst einmal ruhen, habe Müller beim Staatlichen Schulamt angeregt – „in der Hoffnung, dass die Interessentin sich bewirbt“. Müller rechnet mit einer Ausschreibung gleich im Januar 2018 und einer etwa vierwöchigen Bewerbungsfrist. Die Stelle werde aber wohl dennoch nicht vor dem nächsten Schuljahr besetzt werden können.