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Das Thales-Gebäude ist schon lange keine Asylbewerberunterkunft mehr.
Das Thales-Gebäude ist schon lange keine Asylbewerberunterkunft mehr. © Ketterl/PZ-Archiv
16.02.2019

Nur noch wenige Asylzuweisungen: Stadt sucht nicht länger nach Unterkünften

Pforzheim. Die Pforzheimer Stadtverwaltung sucht nicht länger nach weiteren Asyl-Liegenschaften. Die Zahlen der Zuweisungen sind zurückgegangen. Oftmals ist die vorläufige zur langfristigen Unterbringung geworden.

Kamen im September 2015 noch 137 Hilfesuchende, waren es im September 2017 nur noch 28 Menschen – vergangen Monat suchten nur noch zwölf Menschen Schutz. Als letzte verbleibende Neubauvorhaben will die Stadt deshalb nur noch die Standorte Schofer- und Holderweg realisieren. Dort soll die Hälfte der 152 Menschen unterkommen, die momentan in der Unterkunft Paul-Löbe-Straße wohnen. Denn dort läuft der Mietvertrag Ende des Jahres 2021 aus. Insgesamt leben momentan 889 Frauen, Männer und Kinder in 46 städtischen Anschlussunterkünften im Stadtgebiet und weitere 80 Menschen mit Mietvertrag.

Damit sei der Wohnbedarf gedeckt, erklärte Jan Gutjahr, Abteilungsleiter Asyl und Wohnungswesen im Jugend- und Sozialamt, während einer Präsentation in der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses. Von den einstmals geplanten 40er-Standorten seien bis heute nur vier realisiert worden. Weitere drei kamen aus verschiedenen Gründen nicht zur Umsetzung. Jeder der zehn bis 15 Asylbewerber, den Pforzheim als untere Aufnahmebehörde momentan pro Monat aufnehmen muss, landet zunächst mal in einer vorläufigen Unterkunft. Die Thales-Großunterkunft ist wegen der geringen Zahlen allerdings schon längst Geschichte.

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