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Sie fühlen sich wohl im Kinder- und Jugendhaus: Ortsvorsteher Bernhard Schuler, Stellvertreter Uwe Freivogel, Stadtrat Hans-Joachim Bruch, OB Peter Boch, Gerhard Kreutel und Katja Wengert (Jugendarbeit Stadtteile, von links). Foto: Meyer
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Rein dienstlich schaut sich OB Peter Boch – zum ersten Mal – in der ehrenamtlich betriebenen Sauna um und ist voll des Lobes für das Modell. Foto: Meyer

OB Boch besucht Büchenbronn – Erst Ortsteilspaziergang, dann „Feuer frei“ im Ratssaal

Pforzheim-Büchenbronn. Von zwei „Erfolgsgeschichten“ (Ortsvorsteher Bernhard Schuler) ist die Rede, als der Tross sich vor der Ortschaftsratssitzung im strömenden Regen durch Büchenbronn in Bewegung setzt. Da ist zum einen das Kinder- und Jugendhaus in der alten Schule, das gegen erhebliche Widerstände aus der Bevölkerung aus der Taufe gehoben wurde und aus dem Ortsgeschehen nicht mehr wegzudenken ist (wobei seit Jahren der Kampf um die Deutungshoheit tobt, wer der geistige Vater der vom Trägerverein betriebenen Einrichtung Am Kirchhof ist).

Im Untergeschoss kann sich Oberbürgermeister Peter Boch, der dem Stadtteil seine Aufwartung macht, von einem zweiten Highlight überzeugen: Wo die Stadt schon – wegen angeblicher Unrentabilität – vor sieben Jahren die Segel streichen wollte, überlebte dank bürgerschaftlichen Engagements die Sauna, betrieben von einem eigens deshalb gegründeten Verein. Ein Vorbild für andere städtische Bäder? Boch hält dies nicht für abwegig.

Noch reicht die Zeit für einen dritten kurzen Abstecher – die städtische Kita an der Hauptstraße, ebenfalls in einer alten Schule untergebracht: 102 Plätze, davon zehn für Krippen-Kinder. Und da, sagt Leiterin Peggy Mössner, liegt das Problem (unabhängig davon, das die Plätze – wie überall im Stadtgebiet – nicht ausreichen): Die Vorschriften schreiben vor, dass Unter-Dreijährige ebenerdig (und nicht im ersten Stock) untergebracht sein müssen. Wie das baulich gelöst werden kann, weiß jedoch – noch – niemand.

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