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Groß war der Kreis engagierter Bürger, die Oberbürgermeister Peter Boch (rechts) hören wollten; hier mit der Vorstandschaft von „Pforzheim mitgestalten“ Daniela Janssen, Peter Wagner, Thomas Dörflinger und Dieter Müller. Foto:Privat
Groß war der Kreis engagierter Bürger, die Oberbürgermeister Peter Boch (rechts) hören wollten; hier mit der Vorstandschaft von „Pforzheim mitgestalten“ Daniela Janssen, Peter Wagner, Thomas Dörflinger und Dieter Müller. Foto:Privat
10.10.2017

OB Boch stellt bei „Pforzheim mitgestalten“ seine Agenda vor

Pforzheim. Nach siebzig Tagen im Amt steht Oberbürgermeister Peter Boch den Mitgliedern von „Pforzheim mitgestalten“ Rede und Antwort. Dabei spricht er von den städtischen Schwimmbädern bis zur Neugestaltung der Fußgängerzone viele heikle Themen an.

Diese Stadt braucht Mut zu Visionen, Bruddler haben wir genug!“. Vereinsvorsitzender Peter Wagner redete Klartext, als er im Dachgarten des „Parkhotels“ Peter Boch begrüßte. Der Oberbürgermeister war angetreten, um den zahlreich erschienenen Mitgliedern des Vereins „Pforzheim mitgestalten“ seine Vorstellungen zur Stadtentwicklung zu erläutern. Gerade 70 Tage im Chefsessel, entwickelte Peter Boch mit großer Eloquenz seine Handlungsfelder und bat – wie bereits beim von der Wirtschaftsförderung inszenierten Unternehmerfrühstück – um Verständnis, wenn er in diesem frühen Stadium seiner Amtszeit in vielen Dingen noch kein abschließendes Meinungsbild habe. „Ich muss erst mal wissen, wie die Prozesse hausintern funktionieren, um dann die Arbeitsabläufe auf den Prüfstand zu stellen.“ Dabei gelte stets die Prämisse „Entscheidungen müssen nachhaltig sein.“

Klares Votum zur anstehenden Neugestaltung der Fußgängerzone, vage Aussage zur „Innenstadt Ost“: „Hier sind wir noch in der Dialogphase.“ Boch weiß aber, dass dieses Großprojekt am Schloßberg-Aufgang zu einem Abschluss kommen muss.

„Es wird uns nicht gelingen, die komplette Bäderlandschaft zu erhalten.“ Mit dieser Aussage machte das Stadtoberhaupt deutlich, dass dieses sensible innerstädtische Thema noch Konfliktstoff in sich birgt.

Bewusst sei er in den ersten Wochen seiner Amtszeit in den Schulen unterwegs gewesen, um sich über deren Zustand eine fundierte Meinung zu bilden. Peter Boch weiß: „Bildung ist der Standortfaktor schlechthin.“ Auch der Schulterschluss mit der Hochschule soll deshalb noch enger werden.

„Ein sehr großes Problem“ sieht Peter Boch im dichten Verkehrsaufkommen der Nordstadt, das mit dem in 2018 beginnenden Autobahnausbau noch zu eskalieren drohe.

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