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OB Gert Hager hat einen Pflock eingeschlagen und sich klar für die Vertragsverlängerung von WSP-Chef Oliver Reitz (rechts) ausgesprochen. Das Bild zeigt beide beim launigen Event „Bockschuss“, wie sie im Schloßkeller ein Fass aufmachen. Foto: Ketterl
OB Gert Hager hat einen Pflock eingeschlagen und sich klar für die Vertragsverlängerung von WSP-Chef Oliver Reitz (rechts) ausgesprochen. Das Bild zeigt beide beim launigen Event „Bockschuss“, wie sie im Schloßkeller ein Fass aufmachen. Foto: Ketterl
26.09.2016

OB Hager empfiehlt Vertragsverlängerung mit WSP-Chef Reitz

Die Spekulationen haben ein Ende – ein vorhersehbares: Oberbürgermeister Gert Hager möchte mit Oliver Reitz an der Spitze der WSP (Wirtschaft Stadtmarketing Pforzheim) weitermachen und empfiehlt dem Gemeinderat die Zustimmung zur Vertragsverlängerung um weitere fünf Jahre. Das geht aus einer nicht-öffentlichen Beilage für die heutige Sitzung des Wirtschaftsförderungsausschusses hervor, die der PZ vorliegt.

Der Gemeinderat muss am 11. Oktober abschließend entscheiden. Hager stellt in der Beilage die positiven Aspekte der Wirtschaftsentwicklung in Pforzheim heraus und legt dar, wie die WSP unter Reitz dazu beigetragen habe. „Demzufolge wird die Verlängerung des Anstellungsvertrags von Herrn Direktor Reitz um weitere fünf Jahre zu gleichbleibenden Bedingungen empfohlen“, heißt es darin abschließend. Nach PZ-Informationen stößt dies im Gemeinderat auf ein gemischtes Echo: Zwar gilt eine deutliche Mehrheit für die Vertragsverlängerung als sehr wahrscheinlich, weil besagte deutliche Mehrheit Reitz’ Leistungen in einer Reihe seiner Zuständigkeitsbereiche durchaus anerkennt.

Allerdings gibt es auch einige Kritiker – und in der Mitte zwischen absoluten Befürwortern wie dem Oberbürgermeister und besagten Kritikern nicht wenige, die vom WSP-Direktor einige Änderungen in der WSP-Struktur und auch seiner persönlichen Schwerpunktsetzung fordern. Gerade mit Blick auf seine Vertragsverlängerung. Dazu zählt ein intensiverer persönlicher Kontakt in die Pforzheimer Betriebe hinein, ein klareres Profil beim Standortmarketing etwa für den Handel und die Wohnstadt. Insbesondere die Grüne Liste hatte Reitz deutlich kritisiert, weil er in ihren Augen keine gute Vorarbeit fürs Schmuckjubiläum geleistet hatte. Andere Kritiker, hier wiederum offenbar FDP/Freie Wähler und SPD, machten Schwächen in der Umgestaltung des Eventbereichs aus, nicht zuletzt die Überlegung, sich vom Gruschtelmarkt zu trennen.

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