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01.02.2017

OB Hager sieht Bestätigung für Innenstadtentwicklung-Ost

Pforzheim. Das Kölner Institut für Handelsforschung (IFH) hat die attraktivsten Innenstädte Deutschlands in verschiedenen Größenklassen gekürt. Für die Attraktivität der Stadtzentren gab es im Gesamtdurchschnitt die Schulnote drei plus. Pforzheim schneidet ebenfalls im mittleren Bereich ab. Gute bis sehr gute Noten erhält die Goldstadt dabei vor allem, was das Einzelhandelsangebot angeht. Eher negativ wird das Erscheinungsbild von Gebäuden und Fassaden bewertet. „Die Studie zeigt uns, dass wir mit der Innenstadtentwicklung-Ost genau richtig liegen“, kommentiert Oberbürgermeister Gert Hager.

So attestiere die Studie vielen Städten Nachholbedarf in den Bereichen Ambiente und Flair. „Genau hier setzt die Innenstadtentwicklung-Ost an“, so Hager. Rund um das Rathaus soll ein neues, urbanes Innenstadtquartier mit Baufeldern für Gewerbeflächen, Handels- und Büronutzung, aber auch für Gastronomie, Dienstleistungen und Wohnen in Pforzheim entstehen. Als weiterer Baustein ist die Erneuerung der Fußgängerzone vorgesehen. „Wir stehen im Direktvergleich mit anderen Städten gar nicht so schlecht da, wie das manchmal von außen dargestellt wird“, so Hager weiter. Aber man dürfe nicht stehen bleiben und müsse die Weichen klug für die Zukunft stellen. Dafür müsse Pforzheim in der Innenstadt mehr Attraktivität schaffen.

Das Institut befragte rund 58 000 Innenstadtbesucher in 121 Städten. Am besten schnitten die Großstädte mit über 500 000 Einwohnern ab. Sieger bei den Städten in der Kategorie 100 000 bis 200 000 Einwohnern ist Heidelberg. Den größten Einfluss auf die Bewertung der Innenstädte haben der Studie zufolge ihr Ambiente und Flair. Vor allem der Charakter der Gebäude, Plätze und Grünflächen spielt eine große Rolle. Erst auf Platz zwei folgt die Vielfalt des Einzelhandelsangebots.