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09.05.2016

OB Hager weist Vorwürfe von der Gewerkschaft Verdi zurück

Oberbürgermeister Gert Hager widerspricht dem Vorwurf der Gewerkschaft Verdi, er verbreite im Bus-Streit bewusst Unwahrheiten.

Pforzheim. Verhandlungsführer Rudolf Hausmann hatte erklärt, die Forderungen lägen erheblich niedriger als die genannten 20 Millionen Euro. Man brauche lediglich Geld, falls die Stadt keine Arbeitsplätze zur Verfügung stelle. Den Finanzbedarf für einen Sozialtarifvertrag sieht Verdi bei 13,8 Millionen Euro. Genau auf diesen zweistelligen Millionenbetrag habe Hager angespielt, entgegnet Pressesprecher Philip Mukherjee. Aus der Forderung, die Stadtverkehr Pforzheim (SVP) GmbH bis Mitte 2017 fortzuführen, ergäben sich zudem bis zu fünf Millionen Euro, die Bereitstellung von 50 Arbeitsplätzen gleicher Bezahlung würde sich ebenfalls mit einem Millionenbetrag auswirken. Zudem habe Hager nicht pauschal zehn Stellen in Aussicht gestellt. Die Zahl sei eine Schätzung der freien Stellen, „die in nächster Zeit vom Anforderungsprofil her für einige SVP-Beschäftigte passen könnten“. Die betreffenden Beschäftigten müssten sich regulär bewerben und würden gegebenenfalls zu den jeweils gültigen Konditionen eingestellt.