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Der amtierende Oberbürgermeister Gert Hager (SPD) wird nicht der einzige Kandidat bei der Wahl im kommenden Mai sein.
Der amtierende Oberbürgermeister Gert Hager (SPD) wird nicht der einzige Kandidat bei der Wahl im kommenden Mai sein. © Seibel
30.12.2016

OB-Wahl: CDU garantiert Herausforderer für Hager

Pforzheim. Lange war es still gewesen um die Kandidatensuche der Pforzheimer CDU für die Oberbürgermeisterwahl am 7. Mai nächsten Jahres. „Sie haben keinen“, hatte die allgemeine Vermutung in politisch interessierten Kreisen gelautet, durchaus auch von Beobachtern mit engem Draht zur Führungsspitze der hiesigen Christdemokraten, vor allem zur Findungskommission für die Kandidatensuche.

Diese besteht aus dem CDU-Kreisvorsitzenden Gunther Krichbaum, dem Stadtverbandsvorsitzenden Thomas Dörflinger, neuerdings auch dem Ehrenvorsitzenden des Kreisverbands, Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus, und dem Vorsitzenden der Pforzheimer CDU-Gemeinderatsfraktion, Florentin Goldmann. Und was Gunther Krichbaum diese Woche auf PZ-Nachfrage sagte, klingt so gar nicht mehr danach, als würde es mangels Interessenten keinen von der CDU aufgebotenen Herausforderer für OB Gert Hager geben. Gefragt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit sei, dass es einen solchen Kandidaten oder eine solche Kandidatin geben werde, kommt von Krichbaum die klare Antwort: „100 Prozent“.

Die CDU sei bei der Auswahl in der heißen Phase, habe mit Interessenten zahlreiche Gespräche geführt, liege „voll im Zeitplan“ und werde „als größte Partei“, wie Krichbaum betont, auch aus diesem Selbstverständnis heraus den Pforzheimer Wählern ein Angebot unterbreiten. Der frühere CDU-Landesvorsitzende Stefan Mappus helfe dabei unter anderem durch seine Kontakte in die baden-württembergische CDU, in die Landesverwaltung und, ebenfalls landesweit, in die Rathäuser Baden-Württembergs.

Erster Gegenkandidat für Hager steht fest:

Seinen ersten Auftritt auf der politischen Bühne hatte er bei der Wahl zum Ersten Bürgermeister, nun startet Dimitrij Walter, wie angekündigt, seine OB-Kampagne. Er habe bei der Bewerbung als Nachfolger von Roger Heidt sowie bei der Oberbürgermeisterwahl in Schwetzingen Erfahrungen gesammelt, um sich nun in Pforzheim um das Amt des Rathauschefs zu bemühen. Als Themen, die ihn beschäftigen, nennt der geschiedene Vater einer Tochter die aus seiner Sicht zu hohe Gewerbesteuer, Kitaplätze sowie bezahlbaren Wohnraum. Er habe sich etwa mit Seminaren auf die Verwaltungsaufgabe vorbereitet, sagt der 34-jährige ausgebildete Elektrotechniker, der in Brötzingen wohnt. Sein Wahlprogramm will er in Kürze auf www.walter-pforzheim.de veröffentlichen.

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Ein Wechsel ist überfällig.Und die Vorschläge sind ja ein Witz.Aber es ist ja noch Zeit bis zum Mai.Eventuell meldet sich noch ein Clown. mehr...

Weltenbummler
31.12.2016
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[QUOTE=Peggy;264279]Ein Wechsel ist überfällig.Und die Vorschläge sind ja ein Witz.Aber es ist ja noch Zeit bis zum Mai.Eventuell meldet sich noch ein Clown.[/QUOTE] Sie sollten sich bewerben. Was besseres könnte Pforzheim nicht passieren.;) mehr...

OB-Kandidat
03.01.2017
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Wie hoch fällt denn die "Aufwandsentschädigung" für die Kandidaten aus? mehr...

helmut
03.01.2017
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Wäre ein Witz wenn die CDU als größte Fraktion keinen Kandidaten findet. Die verschießen ihr Pulver bei der Bundestagswahl mit Krichbaum. Wenn der mal ausfällt würde als Kandidat eine Vogelscheuche genügen um gewählt zu werden. mehr...