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24.02.2017

OB-Wahl: Die Stimmgewalt der Ortsteile

Zehn Jahre lang haben die Neu-Pforzheimer nach der Eingemeindung 1975 warten müssen, bis sie ihren ersten Oberbürgermeister wählen durften. Und taten dies schließlich mit mäßiger Begeisterung. Allein in Hohenwart lag die Wahlbeteiligung 1985 wie auch weiterhin über dem Gesamtschnitt der Stadt. Allerdings galt die Mehrzahl der Stimmen dort Siegbert Frank (CDU) – das Rennen machte dennoch Joachim Becker (SPD).

Einiges hat sich geändert in der Zwischenzeit. Immer weiter hat sich die Wahlbeteiligung dem Schnitt angenähert und diesen 2009 erstmals knapp überschritten. Und noch eine Premiere gab es in jenem Jahr: Herausforderer Gert Hager hatte damals alle fünf Stadtteile auf seiner Seite und schaffte es auch mit deren durchweg überdurchschnittlicher Unterstützung im zweiten Wahlgang auf den städtischen Chefsessel.

Er dankte es Eutingen, Büchenbronn, Huchenfeld, Würm und Hohenwart durch manche Neuerung, die alle Ortsvorsteher positiv hervorheben beim Blick zurück auf die vergangenen acht Jahre: die Einführung des Ortsteilbudgets, vierteljährliche Gesprächstermine – und keinerlei Diskussion über den Bestand der eigenständigen Ortsverwaltungen, der Ortschaftsräte und Bauhöfe. Auch wenn Ortsvorsteher qua Amtes keinen Wahlkampf betreiben dürfen – 2001 hatte eine gemeinsame Annonce für einen Eklat gesorgt –, lohnt es sich mal nachzufragen: Wie zufrieden sind die Stadtteile mit der Arbeit Hagers in den vergangenen acht Jahren? Welche Forderungen haben sie an den OB der Zukunft, und wie schätzen die Ortsvorsteher die Stimmung in den Stadtteilen ein?

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