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Pforzheims Ruf ist nicht der beste. Das soll sich ändern. Der neue Oberbürgermeister Peter Boch (CDU) will nach eigenem Bekunden positive Themen besetzen.
Pforzheims Ruf ist nicht der beste. Das soll sich ändern. Der neue Oberbürgermeister Peter Boch (CDU) will nach eigenem Bekunden positive Themen besetzen. © dpa
11.09.2017

Oberbürgermeister Boch will Pforzheims Ruf verbessern

Pforzheim (dpa/lsw) - Pforzheims Ansehen im Land soll sich nach dem Willen des neuen Oberbürgermeisters Peter Boch (CDU) verbessern.

Es gelte, positive Themen zu besetzen, sagte der 37-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. «Wir haben eine gute Ausgangslage, wir haben Top-Unternehmen.» Er wolle erreichen, dass nicht nur über die Innenstadt gesprochen wird, Pforzheim bestehe aus vielen lebendigen Stadtteilen. «Sie werden nie hören, dass ich negativ über die Stadt sprechen werde.» Boch ist seit dem 1. August Oberbürgermeister der Stadt, zuvor war er Bürgermeister in Epfendorf (Kreis Rottweil).

Pforzheim mit heute gut 122 000 Einwohnern war im Zweiten Weltkrieg durch einen verheerenden Bombenangriff in großen Teilen völlig zerstört worden. Der zuvor mittelalterliche Stadtgrundriss wurde anschließend autogerecht mit breiten Straßen überplant. Die Innenstadt ist heute von nüchternen Zweckbauten geprägt. Pforzheims Arbeitslosigkeit liegt über dem Landesdurchschnitt, in der Stadt leben überdurchschnittlich viele Menschen mit Migrationshintergrund, sie ist eine Hochburg der AfD. Boch will auf den kontinuierlichen Dialog mit den Bürgern setzen. «Steter Tropfen höhlt den Stein», sagte er.

sturm
11.09.2017
Oberbürgermeister Boch will Pforzheims Ruf verbessern

Wollte mal fragen wann der Herr Boch eigentlich arbeitet, soviel wie er in der Zeitung abgelichtet wird. mehr...