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28.09.2015

Oberbürgermeister widerspricht Vorwürfen

Pforzheim. Das war zu erwarten: Oberbürgermeister Gert Hager würde die in einem PZ-Interview von Frank Straub, dem ehemaligen Hochschulrats-Vorsitzenden, erhobenen Vorwürfe nicht unwidersprochen lassen. Straub hatte moniert, die Verzahnung der Hochschule mit der Stadt sei unbefriedigend, eine Hochschulpolitik Hagers sei nicht erkennbar – der OB kümmere sich nicht (die PZ berichtete). Das will der Gescholtene so nicht stehen lassen.

„Leider muss ich feststellen, dass Ihnen in Ihrer Zeit als Vorsitzender des Hochschulrates in dieser Hinsicht sehr viel entgangen ist“, schreibt Hager in einem offenen Brief an Straub. Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Hochschule sei sowohl Wirtschaft und Stadtmarketing (WSP) als auch durch ihn – Hager – persönlich seit seinem Amtsantritt quantitativ wie qualitativ enorm verbessert worden. Der OB benennt Beispiele wie den Aufbau des Hochschulservice an der Hochschule durch den WSP, einen regelmäßigen jour-fixe der Hochschulleitung und der Stadtspitze, die Vermittlung von Praktika- und Thesisarbeiten in den Unternehmen unserer Region oder das Rotating-Dinner zur Vermittlung des beruflichen Ersteinstiegs.

Hinzu kämen eine erweiterte Förderung des Sportangebots, die deutliche Verbesserung des Busverkehrs, regelmäßige Treffen mit dem Allgemeinen Studierendenausschuss, die persönliche Unterstützung bei der Durchsetzung des zweiten Technik-Gebäudes, die Unterstützung der Hochschulleitung bei der Einrichtung weiterer Studiengänge in den vergangenen Jahren und eine enge Kooperation bei der Werkschau der Fakultät für Gestaltung sowie die erfolgreiche Zusammenarbeit beim Pforzheimer Werkstofftag, eine Konzeption des Zentrums für Präzisionstechnik in sehr engem Schulterschluss mit der Hochschule und die Einführung des „Goldstadt-Walks“ für Erstsemester.Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“.