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OechsleFest: „Blaumeisen“ heizen beim PZ-Fest ein © Seibel
07.09.2012

OechsleFest: „Blaumeisen“ heizen beim PZ-Fest ein

Alles rappeldicht ausverkauft, sagt Wirtesprecher Frank Daudert („Enzauenstuben“) schon mittags. Rappeldicht, meldet auch der Buschfunk lange vor 18.30 Uhr. Schließlich würden, gesponsert von der PZ, die „Blaumeisen“ kommen, eine der kultigsten Cover-Bands der Republik.

Bildergalerie: PZ-Party beim OechsleFest mit den "Blaumeisen" 3

Bildergalerie: PZ-Party auf dem OechsleFest mit den "Blaumeisen" 2

Sie rocken jedes Fest: Sigi Besemer, Alle Schrade, Bianca Schneider, Herbert Müller, Herbert Sayer und Uli Besemer. Der Marktplatz ist brechend voll, Tausende von Menschen ballen sich vor der Bühne, stehen auf den Bänken, klatschen im Rhythmus. Citymanager Rüdiger Fricke hatte vor Tagen den Wirten empfohlen, auf Tischdecken zu verzichten – ein guter Rat. Dem Vernehmen nach hat die Band aus Neuffen zehn Security-Leute mitgebracht – man will schließlich nicht zerquetscht werden. Rock, Pop, Schlager, und das seit über 25 Jahren, eine halbe Ewigkeit im schnelllebigen Musikgeschäft. Doch die „Blaumeisen“ schaffen es, jeden Auftritt so hinzulegen, dass es die Besucher von den Sitzen reißt, als wäre es das erste – und das letzte – Mal.

Bildergalerie: PZ-Party auf dem OechsleFest mit den "Blaumeisen" 1

Bildergalerie: PZ-Party beim OechsleFest mit den "Blaumeisen" 4

„Die gehen ab wie ein Zäpfchen“, sagt ein OechsleFest-Gast, der erkennbar ein treuer Fan ist und mitsingt. Die Band zeigt Stehvermögen. Das Publikum auch – ach was: Tanz-, Schunkel-, Arme-in-die-Höhe-Vermögen. Bald ist kaum mehr ein Durchkommen vom „Oechsle-Brunnen“ zur Bühne möglich. Ernst blickende, in schwarz gekleidete Security-Männer stehen mit verschränkten Armen unterhalb der Band, die alles gibt.

„Schatzi, schick mir ein Foto“, fordern die „Blaumeisen“ – dürfte es eines von Bart-Weltmeister Gerhard Knapp sein? Der dient nämlich vielen Fotohandy- und Digitalkamerabenutzern als willkommenes Motiv vor dem „Oechsle-Brunnen“. Der Figaro genießt seinen Auftritt.

„Oh, wie ist das schön“, schallt es von der Bühne ins Volk. Dass dies der PZ zu verdanken ist, hebt nicht nur Citymanager Rüdiger Fricke, der den Einheizer gibt, mehrfach hervor. Viele Festbesucher sind voll des Lobes für die „Pforzheimer Zeitung“. Fans, die die „Blaumeisen“ öfter sehen, sagen: „Anderswo hätte uns das zehn Euro gekostet.“

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