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Rüdiger Fricke (links) lobt die Oechsle-Motive von Peter Ulmer, dem die Arbeit große Freude bereitete: „Den Flößer mache ich irgendwann auch als Skulptur.“  Foto: Meyer 

OechsleFest: Künstler bringt Flößer aufs Glas

Pforzheim. Die Fülle der mitgebrachten Skizzen führt vor Augen, wie intensiv sich Peter Ulmer mit dieser Aufgabe auseinandergesetzt hat. Erneut galt es, auf dem OechsleFest-Glas einerseits den Genuss, anderseits aber auch die Geschichte der Stadt künstlerisch in den Fokus zu rücken.

Seine Frau brachte den Dietlinger auf die Idee, den Flößern ein gläsernes Denkmal zu setzen. Ein Knochenjob sei das damals gewesen, weiß Ulmer: „Ich wollte, Action, Bewegung und Kraft vermitteln.“ Das ist dem gebürtigen Pforzheimer, Jahrgang 1961, eindrucksvoll gelungen.

Seit Jahren gibt es diese Motive, „um das breite Spektrum der Künstler, die wir in Pforzheim und im Enzkreis haben, darzustellen und den Menschen näherzubringen“, wie Citymanager Rüdiger Fricke erläutert. Bislang wurden auf der Rückseite des Oechsle-Glases die Schmuckindustrie, das Tor zum Schwarzwald oder die drei Flüsse in Szene gesetzt. „Es ging etwas unter, dass diese Stadt einst lange von der Flößerei gelebt hat“, sagt Fricke. Umso wichtiger sei es, diese Historie den Pforzheimer Bürgern in Erinnerung zu rufen. Das 33. OechsleFest findet vom 24. August bis zum 9. September auf dem Marktplatz statt.

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