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Der Unterschied ist deutlich: Auf der oberen Bildhälfte sieht der südliche Markplatz noch gepflegt aus. Mittlerweile rottet er vor sich hin.
Der Unterschied ist deutlich: Auf der oberen Bildhälfte sieht der südliche Markplatz noch gepflegt aus. Mittlerweile rottet er vor sich hin. © kli/PZ-Archiv
14.12.2016

Ödland statt Grünglück: Südlicher Markplatz rottet vor sich hin

Nein, so richtig gefallen will einem diese Vorher-Nachher-Bilderkombination nicht: Wiederholt ist die PZ-Redaktion darauf angesprochen worden, was denn aus dem südlichen Marktplatz, dem Vorplatz des alten „Ratskellers“, werde, der offiziell den Namen „Platz des 23. Februar“ trägt.

Öd und leer und schmuddelig sei es dort rings ums Rathaus. Die Bepflanzung sei karg statt üppig grün und blühend, der Brunnen sei außer Betrieb und mit Erde aufgefüllt, der zwischenzeitlich dort angelegte „Interkulturelle Garten“ werde auch nicht mehr gepflegt. Dafür hielten sich nach Einbruch der Dunkelheit unter den angrenzenden Vordächern der Rathaus-Gebäude Gruppen junger Männer dort auf, die laute, aggressive Musik hörten und Alkohol tränken. Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler räumt auf PZ-Nachfrage ein: „Schön ist das nicht.“ Wenn Anfang kommenden Jahres über die Umgestaltung der Osthälfte der Zerrennerstraße entschieden werde, könne man das Thema angehen und eine kreative Zwischenlösung für den Platz ins Auge fassen.

Eine endgültige wird es wohl frühestens dann geben, wenn, nicht vor 2020, die darunter liegende Decke der Rathaus-Tiefgarage saniert wird und die Pläne für die Innenstadt Ost konkret werden. Bis dahin weiß die Stadt möglicherweise auch, was sie mit den immer noch leeren „Ratskeller“-Räumen inklusive „Bottich“ macht. Auch dafür gibt es zwar Überlegungen, aber noch keine Entscheidung.

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