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Die Stadt Pforzheim plant, die Bildungslandschaft auf dem Inselareal bedarfsgerecht und zukunftsfähig zum Ganztages-Campus zu entwickeln und hierzu den östlichen Bereich des Insel-Areals neu zu strukturieren. Dazu hat sie einen architektonischen und freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb in einem offenen europaweiten Verfahren ausgelobt.
Die Stadt Pforzheim plant, die Bildungslandschaft auf dem Inselareal bedarfsgerecht und zukunftsfähig zum Ganztages-Campus zu entwickeln und hierzu den östlichen Bereich des Insel-Areals neu zu strukturieren. Dazu hat sie einen architektonischen und freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb in einem offenen europaweiten Verfahren ausgelobt. © Ketterl
24.05.2019

Östliches Inselschul-Areal wird Ganztages-Campus: Preisträger-Ausstellung im Haidach-Center

Pforzheim. Die Stadt Pforzheim plant, die Bildungslandschaft auf dem Inselareal bedarfsgerecht und zukunftsfähig zum Ganztages-Campus zu entwickeln und hierzu den östlichen Bereich des Insel-Areals neu zu strukturieren. Dazu hat sie einen architektonischen und freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb in einem offenen europaweiten Verfahren ausgelobt. Das Preisgericht tagte am Freitag, 24. Mai.

Im Beisein von Bürgermeisterin Sibylle Schüssler, Bürgermeister Frank Fillbrunn und dem Juryvorsitzenden Prof. Ludwig Wappner werden die Entwürfe am Mittwoch, 29. Mai, um 13 Uhr im Haidach-Center der Öffentlichkeit vorgestellt. Eingeladen sind auch die ersten Preisträger. Die eingereichten Arbeiten werden anschließend bis zum 7. Juni 2019 als Ausstellung im Haidach-Center zu sehen sein. 

Im Zusammenhang eines städtebaulichen Gesamtkonzepts sollten im Wettbewerb die pädagogischen und organisatorischen Anforderungen an das künftige Inselareal untersucht werden. Ziel der Stadt Pforzheim ist es, ein qualitätvolles, wirtschaftliches und nachhaltiges Gebäudeensemble zu erhalten. „Wir möchten auf dem zukünftigen Campus ein ganzheitliches Konzept darstellen, das die Bildung der Kinder und Jugendlichen ‚von klein nach groß‘ umfasst. Ich freue mich, dass mit dem Wettbewerb nun anschaulich wird, wie diese Anforderungen praktisch umgesetzt werden können“, so Bürgermeister Frank Fillbrunn. Aufgabe für die Architekten war die Konzeption eines zukünftigen Bildungscampus mit einer 5-gruppigen Kindertagesstätte, einer 4-zügigen Grundschule, eines 6-zügigen Sekundarbereichs I, einer 3-Feld-Sporthalle, einer Kleinspielfeldhalle und einer Bewegungslandschaft.

Die Gesamtkonzeption soll den Zusammenhang zwischen baulichem, sozialorganisatorischem und pädagogischem Konzept berücksichtigen und Eingang in die Architektur des Bildungscampus finden. Die Gestaltung der Freiflächen, Erschließungs- und Begegnungsflächen sollen zu gemeinschaftlichen Aktivitäten anregen und partizipationsfördernde, interkulturell nutzbare Kommunikations- und Lernräume schaffen.  

Planungs- und Baudezernentin Sibylle Schüssler lobt die Ergebnisse des Wettbewerbs: „Aufgrund  höchster Komplexität der Aufgabenstellung wurde den Teams enorm viel abverlangt und das Preisgericht war beeindruckt von der Qualität der Arbeiten und dem großen Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer  für dieses so wichtige Thema Bildung. Vom Wettbewerb haben wir uns Ideen für ein wichtiges Stück Stadt erwartet. Meine Erwartungen sind mehr als erfüllt. Das Wettbewerbsverfahren konnte seine Vorteile gegenüber Verfahren ohne Wettbewerb erneut darstellen.“

Die Arbeiten sind  montags bis freitags zwischen 13 und 18 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen zwischen 10 und 17 Uhr im Haidach-Center (Haidachstraße 4-6) zu sehen. Zur Eröffnung am 29. Mai um 13 Uhr lädt die Stadt Pforzheim alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein.