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Wolfgang Scheidtweiler („Brauhaus“, rechts) erläutert Gunther Krichbaum, Günther Oettinger und Philipp Dörflinger (JU, von links) das Panorama Roms. Foto: Meyer
Wolfgang Scheidtweiler („Brauhaus“, rechts) erläutert Gunther Krichbaum, Günther Oettinger und Philipp Dörflinger (JU, von links) das Panorama Roms. Foto: Meyer
Günther Oettinger (links) begrüßt den IHK-Ehrenpräsidenten Burkhard Thost. Im Hintergrund: Renate Thost-Stetzler und PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer. Foto: Meyer
Günther Oettinger (links) begrüßt den IHK-Ehrenpräsidenten Burkhard Thost. Im Hintergrund: Renate Thost-Stetzler und PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer. Foto: Meyer
15.09.2017

Oettinger im Gasometer: Europäer mit schwäbischem Migrationshintergrund

Pforzheim. Auch wenn er überzeugter Schwabe ist und vor wenigen Minuten mit einer schweren Limousine aus Untertürkheimer Produktion (mit Diplomaten-Nummernschild) vorgefahren ist: „Viel wertvoller als der Export der S-Klasse ist der Friedensexport“, sagt Günther Oettinger leidenschaftlich, früherer baden-württembergischer Ministerpräsident und nach den Zeiten der Partei- und Landespolitik EU-Kommissar, mittlerweile in der dritten Position. Er ist an diesem Abend im Gasometer das Zugpferd für den CDU-Direktabgeordneten im Bundestag (seit 2002), Gunther Krichbaum, für den es auch diesmal eine Trapeznummer ohne das sichere Netz der Landesliste wird.

Doch keiner der Besucher der Wahlveranstaltung mit Rom-Panorama, Flammkuchen und „Brauhaus“-Bier (Gastgeber im ehemaligen Gaskessel ist das Ehepaar Andrea und Wolfgang Scheidtweiler) zweifelt an Krichbaums Wiederwahl. Doch die Polit-Profis Krichbaum und Oettinger sind vorsichtig, wissen, dass es einen Unterschied zwischen Glaube, Zuversicht, Umfragewerten und tatsächlichem Wahlerfolg gibt.

Oettinger sattelt sein Paradepferd, reitet auf dem Europa-Parcours, spricht von einem „Geschenk“, das die westlichen Nachbarn – ohne Not – Deutschland fünf Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gemacht hätten. Aus Feindschaft sei erst Partnerschaft, dann Freundschaft geworden. Aus dieser Erfahrung heraus gelte es, seitens der Europäischen Union Frieden zu stiften.

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