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Gert Hager, Oberbürgermeister von Pforzheim, fordert angesichts der Flüchtlingsproblematik zusammen mit anderen Städten Baden-Württembergs von Land und Bund Unterstützung in der Asylunterbringung. Foto: PZ-Archiv/Dietz
Gert Hager, Oberbürgermeister von Pforzheim, fordert angesichts der Flüchtlingsproblematik zusammen mit anderen Städten Baden-Württembergs von Land und Bund Unterstützung in der Asylunterbringung. Foto: PZ-Archiv/Dietz
10.08.2015

Offener Appell: Städte fordern Hilfe in Asylfragen - Pforzheim mit dabei

Pforzheim/Baden-Württemberg. Die Bürgermeister einiger Städte Baden-Württembergs - darunter auch OB Gert Hager aus Pforzheim - haben sich wegen der Flüchtlingsproblematik mit einem offenen Appell an den Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Ministerpräsident Winfried Kretschmann gewandt. Darin fordern sie unter anderem eine "deutliche Beschleunigung der Bearbeitung der Asylanträge" und die "schnellstmögliche Schaffung von zusätzlichen Erstaufnahmeplätzen" sowie "Berücksichtigung aller Städte und Gemeinden bei der Unterbringung von Asylbewerbern". 

Damit reagieren die Beteiligten aus Pforzheim, Baden-Baden, Reutlingen, Ulm und Heilbronn auf die Probleme, mit denen Kommunen angesichts des immer weiter zunehmenden Flüchtlingsstroms zu kämpfen haben. 

 

In dem Brief heißt es unter anderem: "Die jüngsten Entwicklungen geben uns Anlass zur Sorge, dass zunehmend Aufgaben, die Bund und Land nicht schultern können, auf die Kommunen verlagert werden. Wir als Oberbürgermeister und Bürgermeis-ter tragen vor Ort die Verantwortung für die Menschen, die zu uns kommen, und für unsere Bürgerinnen und Bürger, ohne die eine gelingende Integration nicht möglich ist."

Hier gibt es das ganze Dokument zum Nachlesen und als Download.

Mehr lesen Sie in der Dienstagsausgabe der Pforzheimer Zeitung.

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