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Mathilde und Christian Stamm aus Pforzheim gehören in ihrem türkisen Amphica, das sich sowohl auf der Straße und dem Wasser fortbewegen kann, zu den Nicht-BMW-Fahrern im Autokino. Dennoch sind sie auch stolze BMW-Motorrad-Besitzer, das jedoch an diesem Abend zu Hause bleiben muss. Foto: Eickhoff
Mathilde und Christian Stamm aus Pforzheim gehören in ihrem türkisen Amphica, das sich sowohl auf der Straße und dem Wasser fortbewegen kann, zu den Nicht-BMW-Fahrern im Autokino. Dennoch sind sie auch stolze BMW-Motorrad-Besitzer, das jedoch an diesem Abend zu Hause bleiben muss. Foto: Eickhoff
Am Vatertag hat eine Oldtimer-Ausfahrt das Programm des 41. Internationalen Jahrestreffens des BMW-Veteranen-Clubs Deutschland fortgesetzt. In ihren Traditionsgefährten erkunden die Teilnehmer die Region. Foto: Tilo Keller
Am Vatertag hat eine Oldtimer-Ausfahrt das Programm des 41. Internationalen Jahrestreffens des BMW-Veteranen-Clubs Deutschland fortgesetzt. In ihren Traditionsgefährten erkunden die Teilnehmer die Region. Foto: Tilo Keller
25.05.2017

Oldtimer-Treff im Enzauenpark: Autokino-Flair hinterm BMW-Steuer

Pforzheim. Tradition und Moderne auf vier Rädern von nah und fern versammelten sich am Mittwochabend auf dem Vicenza-Platz im Enzauenpark im Rahmen des 41. Internationalen BMW Jahrestreffens des BMW-Veteranen-Clubs Deutschland. Durch rund vierzig Windschutzscheiben spähten die Auto-Fans an diesem Abend, um auf der gigantischen Leinwand vor ihnen dem 1960er-Jahre-Klassiker „Ein toller Käfer“ mit dem Wunder-Käfer Herbie als Hauptfigur zu folgen. Ihm gingen klassische Werbefilme von BMW-Modellen und der Pforzheimer Film zum 250-jährigen Schmuckjubiläum voraus.

Organisationsleiter des Jahrestreffens und Leiter des Wirtschaft- und Stadtmarketings Pforzheim (WSP) Oliver Reitz gewährte auch Nicht-BMW-Fahrern den Eintritt zum Autokino. So gesellte sich unter anderem Jochen Abrahams Porsche 928 dazu. „Ich finde es ein tolles Open-Air-Event, das die Autokultur mit der Stadt verbindet“, schwärmt Abraham vom Freundeskreis Autokultur Pforzheim. „Ich denke, heute Abend ist der Film eher eine Nebensache. Das Gefühl, das Autokino erleben zu können, steht für viele im Mittelpunkt“, unterstreicht Reitz, der den Vorsitz im Freundeskreis Autokultur Pforzheim innehat. Mit Bratwurst bis Popcorn wurde das Autokino-Flair durch eine Tonübertragung des Films über die Autoradios untermalt. Zuschauer mit Autos aus den Vorkriegsjahren halfen sich mit Transistorradios zum Empfang der UKW-Radiofrequenz aus.

Familie Fritz aus Mainz war gleich mit zwei BMWs Z1 am Start. „Für uns ist das Autokino eine Premiere. Ich wollte es schon immer mal machen“, sagt Gaby Fritz mit Mann Thomas und Sohn Dennis. „Das mehrmalige Treffen im Jahr im Veteranen-Club sehen wir als eine Werteerhaltung zur Vergangenheit an, die nicht verloren gehen darf.“ „Als Auftaktveranstaltung durften wir schon heute drei Firmen besichtigen und sind froh, dass uns die Unternehmen Amazon, Druckerei Starck und die Maschinenfabrik Heinrich Müller Pforzheim (HMP) dafür die Türen geöffnet haben. Auch mit dem Vincenza-Platz konnte es nicht besser laufen. Die Infrastruktur passt hervorragend, es ist ein angenehmes Umfeld und wir beeinträchtigen mit unserer Veranstaltung keine Nachbarschaft“, freut sich Reitz und hofft auf eine Wiederholung des Autokinos in Zukunft. Bevor der Klassiker seine ersten Atemzüge auf der 50 Qua-dratmeter großen Leinwand machen konnte, mussten sich die Kinobesucher etwas gedulden.

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