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Sie machen sich stark für das Projekt Innenstadt-Ost in Pforzheim: Witzemacher und Malermeister Oliver Gimber sowie Künstler Andreas Sarow (von links).
Sie machen sich stark für das Projekt Innenstadt-Ost in Pforzheim: Witzemacher und Malermeister Oliver Gimber sowie Künstler Andreas Sarow (von links). © Screenshot PZ
15.03.2019

Olli Gimber und Andreas Sarow in der Zeitmaschine: So könnte Pforzheim im Jahr 2025 aussehen

Pforzheim. Witzemacher Oliver Gimber und Künstler Andreas Sarow machen wieder gemeinsame Sache: Angelehnt an den Filmklasser "Zurück in die Zukunft" beschreiben die beiden Innenstadt-Ost-Befürworter in einem Video die Goldstadt im Jahre 2025.

Für Gimber und Sarow steht fest: Unabhängig von einem möglichen Bürgerbegehren könne Innenstadt-Ost nur dann ein Erfolg werden, wenn es von der Bevölkerung über die nächsten sechs Jahre mitgetragen wird. "Dafür setze ich mich ein", erklärt Sarow in einer Mitteilung an die PZ. "Bis zur Fertigstellung wird es kein Spaziergang und es gibt Risiken. Aber wir müssen diese Chance ergreifen, um einen Aufwärtstrend zu ermöglichen", so der Künstler weiter.

Im Video sitzen der Witzemacher und der Künstler gemeinsam im Auto und werden ins Jahr 2025 versetzt, in dem Innenstadt-Ost bereits realisiert wurde.

[Anzeige] Pforzheim 2025: Gimber und Sarow in der Zeitmaschine

Weiterhin teilte Sarow der PZ mit:

"Keine Frage, der Investor will Geld verdienen. Sonst würde er ja nicht Investor, sondern Mäzen heißen. Wichtig ist, dass der Vertrag hält und unsere Interessen gut verankert wurden. Es ist ein Irrglaube zu denken, ich erspare mir die Kosten für die nächsten 30 Jahre und kann morgen mit der gleichen Summe Schulen und Bäder sanieren. Im Gegenteil: Nur durch Innenstadt-Ost werden Kindergärten, Schulen und Bäder erst wieder möglich. Die Zukunftsvision sieht auch das Outlet-Center realisiert. Zwei bis drei Millionen Besucher, die von außen nach Pforzheim kommen, davon wird auch die Innenstadt profitieren, wenn es gelingt, dass sich die Innenstadt von sich aus attraktiv positioniert und nicht durch Einschränkungen krampfhaft versucht wird, die Innenstadt aufrecht zu erhalten. Dazu benötigt es ein gutes Marketing und Alleinstellungsmerkmale. Vielmehr sollte man sich Gedanken machen, wie man die unliebsamen Ladennutzungen wieder los wird."