nach oben
© Symbolbild: Seibel
25.09.2014

"Operation Archimedes": Polizei bekämpft Eigentumskriminalität

Karlsruhe/Pforzheim/Calw. Bei der europaweiten, zweitägigen "Operation Archimedes" hat das Polizeipräsidium Karlsruhe zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität am Montag und Dienstag flächendeckend gezielte Schwerpunktkontrollen im Raum Karlsruhe, Pforzheim und Calw durchgeführt. Die Polizei hat neun Personen vorläufig festgenommen.

Ziel der Großaktion war es in erster Linie, Straftäter festzunehmen und Diebesgut sicherzustellen. Weiterhin sollten Ermittlungsansätze über Absatz- und Reisewege von Tätergruppierungen sowie deren Kontakte gewonnen werden. Von 1.563 kontrollierten Personen wurden neun vorläufig festgenommen, wobei davon vier zur Festnahme ausgeschrieben waren und den direkten Weg in die Vollzugsanstalt antreten mussten. Während der Einsatzmaßnahmen wurden 545 Kraftfahrzeuge überprüft. Es wurden insgesamt 147 Gegenstände wie beispielsweise Handys, Bekleidung und Fahrräder sichergestellt. Die Kontrollen führten weiterhin zum Auffinden von elf Gegenständen, die in ihrer Eigenschaft einen Verstoß gegen das Waffengesetz darstellen. Es handelte sich dabei um Wurfsterne, Reizgas und ähnliches. Schusswaffen wurden keine sichergestellt.

27 Kontrollierte müssen sich nach Abschluss der Ermittlungen unter anderem wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Arzneimittelgesetz, Strafgesetzbuch, Ordnungswidrigkeitengesetz, Waffengesetz und das Jugendschutzgesetz verantworten.