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Kein Platz mehr frei im Großen Sitzungssaal: Der Erste Bürgermeister Dirk Büscher (hinten, rechts) freut sich über die große Resonanz auf das FRAG-Auftakttreffen für Institutionen mit Einsatzstellen für Ehrenamtliche. Foto: Meyer
Kein Platz mehr frei im Großen Sitzungssaal: Der Erste Bürgermeister Dirk Büscher (hinten, rechts) freut sich über die große Resonanz auf das FRAG-Auftakttreffen für Institutionen mit Einsatzstellen für Ehrenamtliche. Foto: Meyer
14.09.2017

Organisationen tauschen sich im Rathaus über Einsatz von Bürgern aus

Pforzheim. Als „großes Hallo“ beschreibt Scholastika Sandra Dienger den Zweck dieser Veranstaltung. Und dieser Gruß wird vielfach erwidert an diesem Donnerstagvormittag. Rund 100 Personen von wohl mehr als 80 Organisationen erleben im Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses den Neustart der Freiwilligenagentur (FRAG) mit, die nun breiter aufgestellt und moderner ist. Vielfältig sind auch die Möglichkeiten für Bürger, sich einzubringen. Die Agentur will sich nach dem Austausch mit jenen, die entsprechende Plätze zur Verfügung haben, als Mittlerin und als Filter für alle dienen, die gerne Gutes tun.

Der Stadt wie dem Enzkreis sei das Thema Ehrenamt äußerst wichtig, betont der Erste Bürgermeister Dirk Büscher. Die Leistung der Mitbürger als „Motoren“ und „Schlüssel zum Erfolg“ seien von „außerordentlicher Bedeutung“, ohne Ehrenamtliche „viele gesamtgesellschaftliche Aufgaben nicht leistbar“. Um so entscheidender sei diese „Verknüpfung“, die unter anderem über eine „hervorragend gelungene und klar strukturierte“ Homepage – samt ab sofort freigeschalteter Börse – gelingen soll.

Seit 2005 gibt es die FRAG, betreut von unterschiedlichen Partnern, zuletzt unter Federführung der vhs. Nun kooperieren Pforzheim, Enzkreis, die Stadt Mühlacker und der Verein miteinanderleben, um für eine „passgenaue Vermittlung“ zu sorgen. Jeder Zweite sei grundsätzlich bereit, sich ehrenamtlich einzubringen, weiß Dienger. Dieses Potenzial gelte es, zu nutzen.

„Es gibt nichts, was es nicht gibt“, so Dienger, die für Pforzheim gemeinsam mit Ulrike Huzel die FRAG betreut. Anne Heß von miteinanderleben bekräftigt, dass es genug Stellen für alle Interessierte gebe und jeder einen geeigneten Platz finde. Angela Gewiese vom „Forum 21“ des Enzkreises weist auf das große Spektrum hin, das von Sozialem und Sport über Kultur und Ökologie bis hin zum kommunalpolitischen Engagement reicht.

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