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Fühlen sich wohl in der Vesperkirche: Agata Jurczak und ihr zweijähriger Sohn Joel genießen gemeinsam eine Tasse heißen Kakao. Fotos: Bechtle
Fühlen sich wohl in der Vesperkirche: Agata Jurczak und ihr zweijähriger Sohn Joel genießen gemeinsam eine Tasse heißen Kakao. Fotos: Bechtle
Renate Geiger verteilt seit fünf Jahren Marmeladebrötchen in der Vesperkirche.
Renate Geiger verteilt seit fünf Jahren Marmeladebrötchen in der Vesperkirche.
19.01.2014

Ort voll Wärme in kalten Tagen: 15. Vesperkirche für Bedürftige eröffnet

Pforzheim. In der Evangelischen Stadtkirche erstrahlt noch immer der Christbaum in festlichem Glanz, auf den Tischen im Kirchen-Café und entlang der Bankreihen brennen Kerzen, laden ein zu einem gemütlichen, friedlichen Beisammensein. Viele Besucher sind am Sonntag gekommen, um beim ökumenischen Gottesdienst zur Eröffnung der 15. Pforzheimer Vesperkirche dabei zu sein.

„Lasst uns nicht lieben allein mit Worten, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit“, stellt Pfarrer Hans Gölz-Eisinger den Vers aus dem Johannesbrief vor, der der Veranstaltung als Motto dient. „Gottes Liebe wird hier sichtbar“, begrüßt er die Kirchgänger. „Für alle, die helfen und die, die einfach gerne kommen.“

„Viele Menschen zittern wegen der sozialen Kälte am Rande der lieblosen, gleichgültigen Gesellschaft“, spricht Albert Schwarz, Pfarrer im Ruhestand, in seiner Predigt den Anwesenden ins Gewissen. „In der Kälte ist Warmherzigkeit unser Geschenk“, sagt er, während im Foyer die ersten Besucher eintreffen, die auf die Öffnung der Vesperkirche warten.

Die Vesperkirche hat wochentags bis 16. Februar von 10.30 bis 15.15 Uhr geöffnet, sonntags von 11.15 bis 15.15 Uhr. Weitere Infos auf www.pforzheimervesperkirche.de

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