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23.09.2016

Ortschaftsrat Würm enttäuscht von neuem Busfahrplan

In der letzten Sitzung des Ortschaftsrates Würm vor der Sommerpause ist die Anbindung des Ortsteils an den Bus-Ersatzverkehr heftig kritisiert worden. Einwohner hatten mehr als 1000 Unterschriften an den damals anwesenden Ersten Bürgermeister Roger Heidt übergeben.

Wenig bis überhaupt nichts der in der Sitzung gemachten Zusicherungen sei jedoch im neuen Fahrplan, der seit Beginn des neuen Schuljahres gilt, umgesetzt worden, so heißt es in der Beschlussvorlage der Sitzung von Donnerstag. Ortsvorsteher Rüdiger Nestler trug die Lage noch einmal ausführlich vor. Zu wenige und zu späte Verbindungen stünden im Plan. Die Bedürfnisse der Berufstätigen würden zu wenig berücksichtigt. So fährt beispielsweise erst ab 9.28 Uhr der erste für Netz-9-Karteninhaber nutzbare Bus, von Huchenfeld kommend, durch Würm. Allerdings, so Nestler, habe man bis Sitzungsbeginn mit Hochdruck an der Sache gearbeitet. Herausgekommen war denn immerhin eine Ausnahmeregelung, die Nutzern der Netz-9-Karte erlaubt, bereits um 8.48 Uhr von der Ritterstraße aus zu fahren. Am Abend wird ab Montag zudem ein weiterer Bus um 20.20 Uhr vom ZOB abfahren und lange Wartezeiten für in der Kernstadt arbeitende Würmer verhindern.

Der Austausch der ausgehängten Fahrpläne werde aber noch etwas Zeit brauchen. Die Regelungen gelten für die kommenden elf Wochen, bis am 11. Dezember der Busverkehr von der RVS übernommen wird.Dafür, dass der alte Fahrplan „vollumfänglich“, wie es im Vertragswerk heiße, wieder aufgenommen wird, wolle sich die Ortsverwaltung mit allen Mitteln einsetzen.

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