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23.11.2016

Ortschaftsrat pocht auf Einsicht der Stadtkämmerei

Pforzheim-Büchenbronn. Nichts ist in Stein gemeißelt – auch nicht die Neufassung der Abfallsatzung, die dann der von 90 Prozent aller anderen baden-württembergischen Städte und Kreise entsprechenden würde. Sagt Olaf Backhaus, Leiter der Technischen Dienste. Über die Größe der Mülltonnen, die die Stadt den Haushalten je nach Anzahl der Personen auf den Leib schustert, könne noch gesprochen werden, so Dirk Büscher bei der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats in Büchenbronn. Es war Büschers erster Auftritt in dieser Funktion in seinem Wohnort. Aus der Sitzung nahm er die Bitte des Ortschaftsrats mit, den hochgerechneten Inhalt der Müllgefäße zu reduzieren

Ebenfalls nicht für alle Zeiten festgeschrieben ist das vor einigen Jahren umgestellte Konzept der Sperrmüllabfuhr. Gut möglich, dass man wieder zur alten Straßensammlung zurückkehrt – alles eine Frage der politischen Entscheidung.

Dass er der oberste Sachwalter der Büchenbronner Interessen ist, weiß Ortsvorsteher Bernhard Schuler. Und so will er sich auch bei den Haushaltsberatungen des Gemeinderats einbringen. „Ich werde Präsenz zeigen“, so Schuler – insbesondere deshalb, weil ihm bei der Durchsicht der Finanzplanung aufgefallen war, dass ein wichtiges Anliegen nicht in das Werk der Kämmerei aufgenommen wurde: Der Wunschliste des Ortschaftsrats vom März hatte man auf Büchenbronner Seite noch hinzugefügt, die Verwaltung möge noch eine Planungsrate für die Waldschule einstellen – geprüft werden solle, was ein zweizügiger Ausbau der Schule zu einer Realschule (zumindest für eine fünfte und sechste Klasse) kosten würde. Das Thema brennt den Eltern, die ihre Kinder nicht auf die Otterstein-Realschule schicken, sondern im Ort belassen wollen (die PZ berichtete), auf den Nägeln.

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