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Erst die Arbeit, dann das Vergnügen - beim Ballonstart mussten die Gewinner und viele Helfer anpacken. Spaß hat es allen gemacht. 
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Die Sieger des "Teichacher"-Gewinnspiels: Gerade noch schauten sie aus dem Korb, ein paar Augenblicke später schweifte der Blick frei aus luftiger Höhe über den Enzauenpark und gleich darauf übers OechsleFest. 

PZ-Gewinner fahren im "Teinacher"-Heißluftballon übers OechsleFest

Das hätten die Gewinner des PZ-Gewinnspiels zum OechsleFest mit „Teinacher“ wohl nicht gedacht, dass sie für ihren Preis so viel schuften müssen. Bis sie nämlich mit dem „Teinacher“-Heißluftballon in luftige Höhen aufsteigen konnten, war pure Manneskraft gefordert, um das Gefährt für die Fahrt durch die Luft herzurichten. Der Ausblick von oben, die Ruhe in der Luft entschädigten um ein Vielfaches.

Fünf glückliche PZ-Leser durften mitfliegen. Wo genau gestartet werden sollte, das wusste Ballonfahrer Günter Binder bis kurz vor dem Start selbst noch nicht. „Man muss immer schauen, wie sich der Wind verhält“, so Binder. Für die Gewinner ging es schließlich zum Start in den Enzauenpark. Gemeinsam musste der Ballon aus dem Anhänger hinaus manövriert und die Ballonhülle auf dem Boden ausgelegt werden. Zahlreiche Schaulustige erlebten mit, wie der Ballon zu seiner vollen Größe anwuchs: 30 Meter hoch, gefüllt mit 6000 Kubikmeter heißer Luft.

Und dann konnte es endlich losgehen. „Eigentlich habe ich ja Höhenangst, aber ich versuche einfach nur geradeaus zu schauen“, erklärte Gewinnerin Camilla Daus. Und damit war sie nicht allein. „Eigentlich hat meine Schwiegermutter die Fahrt gewonnen. Aber sie hat meinem Mann und mir den Preis geschenkt, da sie zu große Angst hat. Dafür passt sie nun auf unsere Kinder auf“, freute sich Tanja Borimann.

Meter für Meter hat sich der Ballon in die Lüfte geschoben. Glücklicherweise meinte es der Wind gut mit der Gruppe, denn es ging in Richtung OechsleFest. Dort hatte in diesen Minuten gerade die Eröffnungsfeier begonnen. Kurz den vielen Besuchern zugewunken und weiter ging es über Dillweißenstein in Richtung Birkenfeld. „Die Aussicht ist einmalig“, schwärmte Marc Borimann. Und auch die höhenscheue Camilla Daus musste zugeben: „Die Ruhe hier oben ist einmalig. Von meiner Höhenangst ist nichts zu spüren.“

Die sechs Ballonfahrer überquerten dann Neuenbürg und Arnbach. Allmählich begann Binder den Sinkflug einzuleiten. Am Ende von Schwann, an der Grenze zu Conweiler landeten die sechs dann wohl behütet und ganz sanft auf einer Wiese. „Das war ein Riesenspaß. Das wollte ich schon immer mal machen“, resümierte Dieter Daus.

Die Landung in Schwann blieb natürlich nicht unbemerkt. Auch hier versammelten sich wieder viele Schaulustige, die beim Einpacken des Ballons tatkräftig mit anpackten.