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Brandheiße Informationen erhalten die PZ-Leser vom Mandel-Experten Uwe Wynohradnyk. Meyer 
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Messerscharfe Fakten gibt es auch in Peter Lössels Wurstküche. 
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Süße Früchtchen verteilt Adi Gronen an die Teilnehmer, die er kreuz und quer über den Messplatz führt. 

PZ-Leser tauchen in den Maschinenraum der Mess ein - PZ-news zeigt die Bilder der Einblicke hinter die Kulissen

Pforzheim. Seit ihren Kindheitstagen gehe sie zu Lössels „Bratwurst-Glöckle“, um hier Wurst zu essen, berichtet Nicole Wadas. „Man guckt immer nur rein in die Wurstküche, es war mein größter Wunsch, von drinnen auch einmal herauszuschauen.“ Dieser Wunsch hat sich erfüllt. Die Pforzheimerin ist eine von zehn Gewinnerinnen, die mit je einer Begleitperson dank der Kooperation der PZ mit den Schaustellern und dem städtischen Marktamt eine exklusive Führung über die Mess erleben dürfen – spannende Blicke hinter die Kulissen inklusive.

Die Gruppe darf dort hin, wo sonst nur Insider unterwegs sind – quasi in den Maschinenraum der Pforzemer Mess. Urgestein Peter Lössel etwa verrät, dass in seinem 10,50 Meter langen, vier Meter hohen und 2,75 Meter breiten Metzgerwagen immer Portionen von zwei Zentner Fleisch verwurstet werden. Die PZ-Leser lassen sich das Ergebnis auf der Zunge zergehen.

Überhaupt geht diese Führung durch den Magen. So zeigt Uwe Wynohradnyk, wie die gebrannte Mandel ihre süße Kruste erhält. Patrick Neigert von der Pizza-Bäckerei Geberts lässt die Besucher ganz nah ran an seine „Produktionsstraße“ – von der „Blitz-Teigmaschine“ bis zum Durchlauf-Backofen. Besonderes Staunen löst der hinter dem eigentlichen Stand platzierte Multifunktionswagen aus, der Lagerflächen, Wohnkabinen für Mitarbeiter und einen voll ausstaffierten Sozialraum birgt. Adi Gronen, der die Gäste über den Messplatz führt, reicht Schokofrüchte und erzählt, dass er neben etlichen Bio-Produkten auch auf Fair-Trade-Bananen setzt und sogar vegane Schokolade anbietet. Bei Georg Erich Löwenthal versuchen die Teilnehmer in „Wild-West“-Manier an Automaten ebenso ihr Glück wie wenig später beim Torwandschießen. Manuel Kaplan öffnet gar den stattlichen Fuß seines Wellenflugs. Im Inneren dieses Fahrgeschäfts wird deutlich, welch technische Raffinesse nötig ist, damit menschliche Flugobjekte tatsächlich die Welle machen. Umstrahlt werden sie dabei von 4800 LED-Lichtquellen. Kaplan macht deutlich, wie vielseitig der Beruf des Schaustellers ist: „Wir sind Kaufleute, Kranfahrer, Bauarbeiter, Buchhalter, Personaler . . .“

Als Naturtalent erweist sich Leserin Petra Bradasch, die von „Schwaben-Derby“-Chef Heiner Wirth flugs ans Mikro geordert wird und gekonnt den Einlauf der Pferdchen moderiert. Mit ihrem Fazit spricht sie wohl allen Teilnehmern aus dem Herzen: „Absolut einzigartig!“

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