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Das kleine Büchlein soll im Juni wieder aufgelegt werden. Foto: Lutz
Das kleine Büchlein soll im Juni wieder aufgelegt werden. Foto: Lutz
12.02.2019

PZ-Leser wollen wissen: Ist der Verzicht auf Fahrplanbücher erlaubt?

Zum Fahrplanwechsel im Dezember gab es kein Fahrplanbuch – obwohl das vom Regierungspräsidium gefordert wird. Hat der Regionalverkehr Südwest (RVS) hier eigenmächtig gehandelt?

Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2018 setzte der RVS den Druck aus und begründete diese Entscheidung damit, dass man damit bis Juni dieses Jahres warten wolle, wenn der Einstieg der Verkehrsunternehmen von GoAhead und Abellio ins regionale Schienennetz ohnehin größere Umstellungen auch im Busverkehr notwendig mache. Ein PZ-Leser verweist auf den Genehmigungsbescheid des Regierungspräsidiums Karlsruhe (RP) an den RVS in dem es heißt, dass der Betreiber ein Fahrplanbuch mindestens einmal jährlich zum Hauptfahrplanwechsel herauszugeben habe.

Auf Anfrage bei der Deutschen Bahn als Muttergesellschaft von RVS heißt es, dass man sich in Rücksprache mit der Stadt im vergangenen Jahr dazu entschieden habe, keine neue Fahrplanbroschüre aufzulegen, „weil es nur sehr geringe Anpassungen“ im Stadtverkehr gegeben habe. Das RP sei darüber sowohl von RVS als auch der Stadt Pforzheim informiert worden – und habe sein Einvernehmen erteilt. ahrgäste könnten sich bis zum 9. Juni direkt an den Haltestellen, im Internet oder im Service-Center an der Deimlingstraße 25 informieren.

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