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"Jibril"-Hauptdarstellerin Susanna Abdulmajid, eine unter anderem am Berliner Ensemble spielende Irakerin, ist mit der Regisseurin Henrika Kull, die Pforzheimer Wurzeln hat, zu Gast im Kommunalen Kino.
"Jibril"-Hauptdarstellerin Susanna Abdulmajid, eine unter anderem am Berliner Ensemble spielende Irakerin, ist mit der Regisseurin Henrika Kull, die Pforzheimer Wurzeln hat, zu Gast im Kommunalen Kino. © missingFILMs
08.05.2019

PZ-news verlost Tickets für "Jibril"-Premiere - Regisseurin mit Pforzheimer Wurzeln

Pforzheim. Das Kommunale Kino Pforzheim freut sich über Besuch aus der Hauptstadt. Zur Premiere des ungewöhnlichen Liebesdramas „Jibril“ am Sonntag, 12. Mai um 19 Uhr werden sowohl die Regisseurin als auch die Hauptdarstellerin anreisen: Der Abschlussfilm der Regisseurin Henrika Kull, die Pforzheimer Wurzeln hat, lief 2018 im Panorama der Berlinale, und basiert auf Rechercheerfahrungen der Regisseurin.

Begleitet wird sie von ihrer Hauptdarstellerin Susanna Abdulmajid. Die Irakerin und spielt unter anderem am Berliner Ensemble.

PZ-news verlost 5x2 Karten für die Premiere mit Regisseurin und Schauspielerin. Senden Sie einfach ein E-Mail * mit dem Stichwort „Koki“ an internet@pz-news.de und vergessen Sie nicht eine Telefonnummer für die schnelle Gewinnbenachrichtigung. Einsendeschluss ist Donnerstag, 20 Uhr.

Jibril Maryam (Susana Abdulmajid), eine Irakerin der zweiten Generation in Berlin, führt als geschiedene Mutter dreier Mädchen ein ausgefülltes Leben. Aber sie sehnt sich nach romantischer Liebe, so wie sie in der arabischen Telenovela, die sie tagtäglich schaut, durchdekliniert wird. Als sie Jibril (Malik Adan) wiedersieht, den sie Jahre zuvor auf einer Hochzeit kennengelernt hat, freut sie sich über seine Avancen, ungeachtet der Tatsache, dass er gerade im Gefängnis sitzt.

Es entwickelt sich eine platonische, durchaus serientaugliche Beziehung, die trotz – oder wegen – der jeweils kurzen und strikt geregelten Treffen in beiden große Sehnsüchte stillt, aber auch immer neues Verlangen weckt. Wie gut können Maryam und Jibril einander wirklich kennenlernen? Gut genug für eine Ehe?

Henrika Kull inszeniert in ihrem ersten Spielfilm die intimen Szenen in nahen Bildern und mit einer beeindruckenden Natürlichkeit und wirft anhand der besonderen Situation ihrer beiden Protagonisten eine große Frage auf: Wann genau kennt man jemanden wirklich – oder verliebt man sich ohnehin nur in die eigene Traumvorstellung vom Verliebtsein.

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