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Projektvorstellung des Events „PZ meets Glitter“ im PZ-Forum: Der Geschäftsführende Verleger der „Pforzheimer Zeitung“, Thomas Satinsky (links) und Chefredakteur Magnus Schlecht (rechts) sind von den Vorschlägen der Studentinnen Cecile Petry, Nicole Hepp, Van-Anh Vo sowie Professor Dieter Pflaum begeistert (von links). Foto: Ketterl
Projektvorstellung des Events „PZ meets Glitter“ im PZ-Forum: Der Geschäftsführende Verleger der „Pforzheimer Zeitung“, Thomas Satinsky (links) und Chefredakteur Magnus Schlecht (rechts) sind von den Vorschlägen der Studentinnen Cecile Petry, Nicole Hepp, Van-Anh Vo sowie Professor Dieter Pflaum begeistert (von links). Foto: Ketterl
Für die „Generation Z“, junge Menschen im Alter zwischen 13 und 19 Jahren, spielen Smartphones und soziale Medien eine übergeordnete Rolle. Studentinnen der Hochschule Pforzheim haben nun ein innovatives Konzept entwickelt, das die PZ mithilfe neuer Medien für die Teenager attraktiv macht. Foto: dpa
Für die „Generation Z“, junge Menschen im Alter zwischen 13 und 19 Jahren, spielen Smartphones und soziale Medien eine übergeordnete Rolle. Studentinnen der Hochschule Pforzheim haben nun ein innovatives Konzept entwickelt, das die PZ mithilfe neuer Medien für die Teenager attraktiv macht. Foto: dpa
26.02.2017

PZ trifft „Generation Z“ - spezielles Event soll PZ für junge Menschen attraktiver machen

Pforzheim. „Wie können wir das PZ-Medienhaus für eine jüngere Zielgruppe noch interessanter machen?“ Diese Frage stellte sich der Geschäftsführende Verleger der Pforzheimer Zeitung, Thomas Satinsky. Gemeinsam mit Dieter Pflaum, Professor und Dekan des Studienganges Marketing Kommunikation an der Hochschule Pforzheim, entwickelte er eine Idee: Moderne, frische Ideen kommen von modernen, jungen Menschen – zum Beispiel von Professor Pflaums Studenten. Deshalb sollten auch sie diejenigen sein, die im Rahmen einer Projektarbeit ein Konzept entwickeln, um mit der PZ die nachfolgende „Generation Z“ zu erreichen.

Alltag der Zielgruppe im Fokus

Gesagt, getan: Zunächst definierten Cecile Petry, Nicole Hepp, Van-Anh Vo und Christiane Valoskova eine Zielgruppe für ihr Konzept. Um sie einzugrenzen, einigten sich die Marketing-Studentinnen mit ihrem Professor auf weibliche „Digital Natives“: junge Leute im Alter zwischen 13 und 19 Jahren, für die Computer und Smartphones fest zum Alltag gehören, weil sie damit aufgewachsen sind. Doch wie lassen sie sich am besten erreichen?

Mit einer sogenannten „Customer Journey“ (zu Deutsch: Reise des Kunden) analysierten die jungen Frauen im Rahmen einer Fallstudie den Tagesablauf ihrer Zielgruppe. Dabei stellte sich heraus, dass die „Digital Natives“ einen Großteil ihrer Freizeit am Smartphone verbringen, gedruckte Zeitungen oder der Rundfunk spielen für sie nur noch eine untergeordnete Rolle.

Für die jungen Menschen haben vor allem die sozialen Medien eine zentrale Bedeutung. Das führt so weit, dass sie selbst zu Produzenten von Inhalten auf Plattformen wie Instagram, Snapchat oder Youtube werden – einige wenige verdienen damit sogar Geld. Deshalb war für die Studentinnen schnell klar, dass die jungen Leute am besten über genau diese Medienkanäle – die die PZ im Übrigen bereits alle bedient – erreicht werden können. In der Online-Redaktion des Medienhauses ist man bereits im digitalen Zeitalter angekommen: Neben der PZ-news-Facebook-Seite, die mittlerweile von rund 36 000 eher älteren Usern genutzt wird, postet die PZ regelmäßig regionale Bilder auf der Foto-Plattform Instagram für ihre etwa 1600 Follower. Auch auf Snapchat hat sich PZ-news inzwischen einen Namen gemacht und hält seine „Freunde“ dort mit spannenden Storys auf dem Laufenden.

„Beauty Event“ für junge Leute

Den Studentinnen fehlte zu Beginn ihrer Überlegungen allerdings eine innovative Leitidee, die der PZ noch mehr Social-Media-Follower beschafft, die Marke PZ bewirbt und im Endeffekt neue Leser gewinnt. Resultat des kreativen Brainstormings war schließlich „Glitter – The Beauty Event“. Eine von der PZ und weiteren Firmen gesponserte Veranstaltung mit authentischen Social-Media-Stars aus der Region, wie beispielsweise Anna Maria Damm, ehemalige „Germany’s-Next-Topmodel“-Teilnehmerin und Youtuberin aus Pforzheim – „natürlich“, so betont Van-Anh Vo, „sind alle Überlegungen erst mal rein hypothetisch und lassen sich noch modifizieren“.

Das Kupferdächle sei die ideale Location für ein solches Event, führen sie ihr Konzept weiter aus. Unter anderem könnte es dort eine Bühne geben, auf der Blogger sich austauschen und den Fragen ihrer Fans stellen, Stände mit Kosmetik-Bedarf, an denen sich die Teenager schminken und stylen lassen, Foto-Boxen mit witzigen Accessoires für ausgefallene Selfies und ein professioneller Fotograf, der seine Bilder später auf der Online-Plattform PZ-news.de veröffentlicht.

„Die Veranstaltung sollte im Vorfeld und während des Events mit Fotos, Videos und Gewinnspielen vor allem auf den Online-Kanälen der PZ begleitet und vermarktet werden. So wird die „Pforzheimer Zeitung“ ganz schnell auch für die Generation Z zur Marke“, erklärt Nicole Hepp die Idee hinter dem Konzept der Studentinnen.