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PZ-Mitarbeiter und Promis aus Pforzheimer haben am Samstagnachmittag in der Fußgängerzone Spenden für die PZ-Hilfsaktion "Menschen in Not" gesammelt. © Seibel
Der größte Nikolaus der Region sammelt Spenden für einen guten Zweck: Die PZ-Hilfsaktion "Menschen in Not". © Obrecht
26.11.2016

PZ-Aktion "Menschen in Not": Passanten spenden in Rekordhöhe

Weihnachtliche Klänge hallen durch die Fußgängerzone. Der Duft von Roy Kieferles Kürbissuppe zieht verführerisch in die Nase, und kleine Schokoleckereien aus den Händen von hübsch gekleidete Nikoläusinnen führen die Passanten am Samstagnachmittag direkt zum Info-Stand der PZ-Aktion „Menschen in Not“.

Bildergalerie: PZ-Hilfsaktion "Menschen in Not" auf dem Weihnachtsmarkt

PZ-Mitarbeiter und Promis aus Pforzheimer haben am Samstagnachmittag in der Fußgängerzone Spenden für die PZ-Hilfsaktion "Menschen in Not" gesammelt.

Zwei Stunden lang geht es den Verantwortlichen, den Vorsitzenden der Hilfsorganisation Thomas Satinsky und Susanne Knöller, darum, die Passanten über die wichtigen Projekte der Weihnachtsaktion zu informieren und Spendengelder zu generieren. „Die Passanten sind sehr großzügig und freigebig“, so die Vorsitzenden. Dies zeige, dass es erneut gelungen sei, gute und wichtige Projekte zu finden.

Oberbürgermeister Gert Hager ist auch in diesem Jahr wieder zum Spendensammeln gekommen. „Ich beteilige mich aus innerer Überzeugung. Schließlich kommen die Gelder den Menschen hier vor Ort zu Gute, und der Verlag J. Esslinger der „Pforzheimer Zeitung“ übernimmt dankenswerterweise alle Verwaltungskosten.“

Künstler René Dantes kommt auch schon traditionell „von Herzen gerne“ zum Spendensammeln, schließlich wolle er der Gesellschaft etwas zurückgeben. „Die Spendenbereitschaft ist sehr groß. Die Bürger stehen hinter der Aktion.“ Trauringkönig Roland Rauschmayer ist extra aus Mühlhausen in die Fußgängerzone gekommen. Er war immer schon sozial engagiert. Aber heute ist es ihm ein besonderes Anliegen, persönlich bei der Sammelaktion für „Menschen in Not“ vorbeizuschauen und die Spendenkassen zu füllen. „Mir geht es gut, und somit ist es eine Verpflichtung für mich, dass ich etwas zurückgebe und mich für die Menschen einsetze, denen nicht so viel Glück geschenkt wurde wie mir“, sagt Rauschmayer.

Sozialbürgermeisterin Monika Müller liegt vor allem der Spielplatz für alle sehr am Herzen. „Aber auch alles andere ist wichtig“, sagt sie. „Die PZ-Aktion hilft nicht nur, Not zu lindern, sondern bringt Wärme in die Stadt.“ Naturkostkoch Roy Kieferle vom Dobel rührt in der dampfenden Kürbissuppe. „Es ist für mich verpflichtende Tradition, beim Spendensammeln zu helfen. Denn die Not direkt bei uns berührt mich sehr.“

Sylke Toscan vom Förderverein Behinderter hat festgestellt, dass vor allem Familien in Spendierlaune sind. „Es freut mich sehr, dass der Spielplatz für alle nun verwirklicht wird, und deshalb beteilige ich mich sehr gerne an der Sammelaktion.“ Nach zwei Stunden war dann aber Schluss, schließlich sollen sich die Passanten nicht belästigt fühlen. Und beim Auszählen ist die Freude riesig: 3952,34 Euro kommen aus den prall gefüllten Spendendosen heraus.

Über die Hilfsaktion „Menschen in Not“:

Eigentlich sollte es eine Weihnachtsaktion werden, als die PZ Anfang der Neunziger die Leser dazu aufrief, für Menschen in Not zu spenden. Doch die Spenden flossen weiter über das ganze Jahr, und so wurde aus "Menschen in Not" ein Verein. Bis heute spendeten die Leserinnen und Leser der PZ mehrere Millionen Euro. Das Geld kommt eins zu eins bei Menschen aus Pforzheim oder dem Enzkreis an, die in Not sind – schnell und unbürokratisch.

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Menschen in Not - Der Sperlingshof from TV-BW Medienproduktionen on Vimeo.

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