nach oben
Erik schießt im Stadtgarten ein Tor: Die Leiterin des Schmuckmuseums, Cornelie Holzach, Sozialarbeiter Axel Baumbusch, der geschäftsführende PZ-Verleger Thomas  Satinsky (links) und die Mitarbeiterinnen von Jugendarbeit Stadtteile, Romina Sassanelli Sanchez, Selina Möller, Hannah Clappier, Clara Baumbusch und Julia Bahlke (rechts) schauen zu.
Erik schießt im Stadtgarten ein Tor: Die Leiterin des Schmuckmuseums, Cornelie Holzach, Sozialarbeiter Axel Baumbusch, der geschäftsführende PZ-Verleger Thomas Satinsky (links) und die Mitarbeiterinnen von Jugendarbeit Stadtteile, Romina Sassanelli Sanchez, Selina Möller, Hannah Clappier, Clara Baumbusch und Julia Bahlke (rechts) schauen zu.
19.05.2016

PZ-Aktion „Menschen in Not“ unterstützt erneut Projekt für Kinder

Am zweiten Tag der Pfingstferien sind 154 Mädchen und Jungen im Stadtgarten unterwegs gewesen, um im Rahmen des neu aufgelegten Angebots von Jugendarbeit Stadtteile nach Herzenslust zu spielen, zu kicken und zu toben. Da kamen Mitarbeiterin Julia Bahlke und ihre vier Kolleginnen kaum hinterher mit ihrem Spielangebot.

„Es ist toll zu sehen, wie die Kinder jeden Tag darauf warten, dass es losgeht“, sagt Bahlke.

Konflikt entschärft

Vor neun Monaten hatte die PZ-Aktion „Menschen in Not“ erstmals 5000 Euro für den Start des neuen Projekts als Zuschuss gegeben: Die Sommerferien standen vor der Tür, und viele Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren aus dem Umfeld des Stadtgartens aber auch aus dem ganzen Stadtgebiet waren vor dem Museum sich selbst überlassen. Ohne pädagogische Anleitung drohte aber ein Konflikt. Denn das Herzstück des Parks ist das Schmuckmuseum im Reuchlinhaus mit seinen großen Glasflächen. Um das Haus etwa vor Schaden fußballspielender Kinder zu schützen und um sie den Wert des Ortes ergründen zu lassen, war das Projekt „Outside – inside“ zusammen mit dem Kulturamt und dem Schmuckmuseum geboren. Es beinhaltet neben Freizeitpädagogik auch kulturelle Bildung. Damit verbunden ist die Erkundung des Hauses mit seinen Schmuckexponaten. Das habe super funktioniert, sagt Cornelie Holzach, Leiterin des Schmuckmuseums. „Die Kinder bekommen einen anderen Zugang zum Haus und den Exponaten, wenn sie sich bei schlechtem Wetter drinnen aufhalten und sich in der Werkstatt mit Schmuck befassen.“

Was zunächst als Sommerferienprogramm gedacht war, findet momentan, in den Sommer- und Herbstferien seine Fortführung. Die PZ-Aktion „Menschen in Not“ hat dafür 18 440 Euro bereitgestellt, erklärt der Geschäftsführende PZ-Verleger Thomas Satinsky. Axel Baumbusch, Leiter der Jugendarbeit Stadtteile des Stadtjugendrings, will den Kindern nicht nur Spaß am Spielen, sondern auch Normen und Werte vermitteln. Auch für die Eltern stehe das Stadtjugendring-Team als Ansprechpartner zur Verfügung, sagt er. Da das Projekt ausschließlich von Spenden lebt, sei die Zusage von „Menschen in Not“ ausschlaggebend für die Weiterführung des Projekts gewesen, freut sich der Sozialarbeiter.