nach oben
In das Papierlager führt die PZ-Aktion „Schau mal wo du lebst“ . Drucker Thore Gramlich (links) erklärt die technischen Abläufe bei der Zeitungsherstellung. Foto: Meyer
Am Redaktionstisch: Verleger Albert Esslinger-Kiefer, Chefredakteur Magnus Schlecht und sein Stellvertreter Marek Klimanski (von links stehend) stellen sich den Fragen der Leser. Foto: Meyer
15.08.2017

PZ-Aktion „Schau mal, wo du lebst“ führt ins PZ-Medienhaus

Pforzheim. Die „Pforzheimer Zeitung“ sei in schwerem Fahrwasser, aber vitaler und crossmedialer als je zuvor: Daran lässt Verleger Albert Esslinger-Kiefer am Redaktionstisch im PZ-Medienhaus keinen Zweifel.

Bildergalerie: Schau mal, wo du lebst - Einblicke in das PZ-Medienhaus

Am Schluss der anderthalbstündigen Führung durch die hauseigene Druckerei sitzen die über 30 Teilnehmenden dort, wo eben noch die Planung der Ressorts für die aktuelle Ausgabe stattgefunden habe, wie Chefredakteur Magnus Schlecht betont. Früher hätte das Anzeigengeschäft noch 70 Prozent der Erlöse ausgemacht, erklärt Kiefer. Heute bestreite die Zeitung ihren Erlös zur einen Hälfte aus Anzeigen und zur anderen Hälfte aus den Abonnements plus Straßenverkauf. Trotz veränderter Bedingungen sei die PZ ein mittelständischer Betrieb, der mit großer Ernsthaftigkeit Zeitung mache, ergänzt Kiefer.

Breit aufgestellt

Wie breit das Medienhaus sowohl im Printbereich als auch online und im Filmbereich aufgestellt ist, konnten die Leser zuvor in einem Imagefilm im PZ-Forum erfahren. Im PZ-Medienhaus mit seinen 170 Mitarbeitern und 600 Austrägern werden nicht nur durchschnittlich 30 000 Exemplare pro Tag gedruckt und vertrieben, sondern unter anderem auch das PZ-Extra und die Pforzheimer Woche. Darüber hinaus werden der Zeitung gerade am Wochenende Werbeprospekte beigelegt. Allein für den Zeitungsdruck benötige man vier bis acht Tonnen Papier pro Nacht, erklärte Drucker Thore Gramlich beim Rundgang. Mit einer Rolle (eine Tonne) könne man die Strecke von Karlsruhe bis Stuttgart auf der Autobahn auslegen. Vier Alu-Druckplatten pro Seite seien nötig, um das farbige Produkt herzustellen. Der Tag ist für die Wartung der Druckmaschine vorbehalten.

Einzelne Seiten offenhalten

Wie fein die Abläufe in der Redaktion und der Druckerei samt dem Versand aufeinander abgestimmt sind, erklärte der stellvertretende Cheredakteur Marek Klimanski. So könnten die Redakteure einzelne Seiten noch nach dem Redaktionsschluss um 22.30 Uhr mit Artikeln bestücken. Je nach Erfordernis könne die Redaktion also auf tagesaktuelle Entwicklungen flexibel reagieren.

In spätestens anderthalb Stunden haben Gramlich und seine Kollegen die nächtliche Produktion abgeschlossen. Im Fünf-Minuten-Takt holten Sprinter die Pakete bis 1.30 Uhr vom Hof. Um zwei Uhr liegen die ersten Exemplare in den Briefkästen der Leser – von Sternenfels bis Schömberg und von Remchingen bis Heimsheim.

miri33
16.08.2017
PZ-Aktion „Schau mal, wo du lebst“ führt ins PZ-Medienhaus

Tolle PR-Aktion! Zielgruppe: Rentner! mehr...

HWB
16.08.2017
PZ-Aktion „Schau mal, wo du lebst“ führt ins PZ-Medienhaus

[QUOTE=miri33;283833]Tolle PR-Aktion! Zielgruppe: Rentner![/QUOTE] Was spricht dagegen? Bewerben kann sich doch jeder der an den Aktionen interesse hat! Ich finde diese Sache gut.:cool: mehr...