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Analysieren das politische Wirken von Pforzheims Oberbürgermeister Gert Hager: Geschäftsführender PZ-Verleger Thomas Satinsky (rechts) und PZChefredakteur Magnus Schlecht (links). Foto: Seibel
Analysieren das politische Wirken von Pforzheims Oberbürgermeister Gert Hager: Geschäftsführender PZ-Verleger Thomas Satinsky (rechts) und PZChefredakteur Magnus Schlecht (links). Foto: Seibel
25.09.2015

PZ-Analyse: „Lass uns über Gert Hager reden!“

In einem PZ-Gespräch zwischen Thomas Satinsky, dem Geschäftsführenden Verleger, und Chefredakteur Magnus Schlecht über Politik und Politikstil von Gert Hager analysieren beide das Wirken des Pforzheimer Oberbürgermeisters.

„Er verwaltet den Missstand der vergangenen Jahre – natürlich auch aufgrund der finanziellen Probleme der Stadt. Sicher macht ihm auch der Viel-Parteien-Gemeinderat zu schaffen, in dem es ganz schwierig ist, Mehrheiten zu schaffen“, sagt Satinsky. Finanziell sah es für die Stadt bei seinem Amtsantritt fürchterlich aus. Aber: Es gibt in Hagers Amtsperiode bislang 12,6 Prozent mehr Jobs in Pforzheim, obwohl Pforzheim bei der Arbeitslosigkeit weiter Schlusslicht im Südwesten bleibt. Im Gemeinderat muss sich der OB mit elf Gruppierungen auseinandersetzen und für Mehrheiten mindestens drei davon unter einen Hut bringen. Das erschwert das politische Gestalten.

Doch kann Gert Hager in wenigen Jahren alles auf den Kopft stellen und erneuern, alte Fehler beseitigen und Neues im Eiltempo in die Wege leiten? Da wäre zum Beispiel das große Thema der Innenstadt-Gestaltung. „Vielleicht hat er sich zu spät gefragt, wie man die Aufenthaltsqualität in der City verbessern kann, wobei man natürlich auch sagen muss, da haben seine Vorgänger viel zu viel vernachlässigt und nichts gemacht“, sagt Schlecht.

Die ganze Analyse von Thomas Satinsky und Magnus Schlecht lesen Sie als PZ-news-Plus-Abonnent auf der Plus-Artikel-Übersichtsseite.